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Das Gesamtpaket sollte stimmen
Die Studie verdeutlicht allerdings auch, dass sich das Lebensglück kaum weiter steigert, sobald erst einmal ein mittleres Einkommen erreicht ist. Geld bietet somit Sicherheit, kann jedoch keine Steigerung der Lebenszufriedenheit garantieren.
Arbeitnehmer sollten sich demnach nicht an der Zahl auf der Gehaltsabrechnung festklammern sondern einen Blick für das „Gesamtpaket“ entwickeln. Ein lukratives Paket sollte zumindest einen Großteil der folgenden Fragen mit „Ja“ beantworten können:
- Handelt es sich bei der Firma um ein stabiles, werteverbundenes Unternehmen?
- Sind die Unternehmensziele erkennbar und sinnvoll?
- Verspricht die übernommene Funktion einen hohen Entscheidungs- und Verantwortungsspielraum?
- Besteht die Möglichkeit, sich im Rahmen realer und erreichbarer Aufgaben weiter zu entwickeln?
- Wird ein branchenübliches Gehalt bezahlt?
- Spüren die Mitarbeiter die Wertschätzung und das Vertrauen der Geschäftsführung?
- Bietet das Unternehmen seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, die eigenen Kompetenzen und die Arbeitskraft laufend den Anforderungen des Arbeitsmarktes anzupassen?
- Ermöglicht das Unternehmen seinen Mitarbeitern genug Zeit für private Tätigkeiten einzusetzen ohne berufliche Konsequenzen befürchten zu müssen?
Stephen Meyer ist inzwischen Key Accounter bei besagtem Unternehmen. Er hat trotz massiver Gehaltseinbußen rechtzeitig die Notbremse gezogen und erfährt – wie er sagt - inzwischen wieder deutlich mehr Zufriedenheit in seinem Beruf. Sicherlich ist eine berufliche Entwicklung hin zu einem geringeren Gehalt kein leichter Schritt und liegt definitiv entgegen dem typischen Trend; dennoch mag eine derartige Karrierewendung dem Leben wieder etwas mehr Qualität verleihen.
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