Internet of Things Freescale schrumpft kleinste ARM-basierte MCU noch einmal um 15 Prozent
Mit der Vorstellung der Kinetis KL03 MCU, der weltweit kleinsten und energieeffizientesten auf ARM-Technologie basierten 32-Bit MCU, baut Freescale Semiconductor sein Kinetis Mini-Portfolio aus.
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Dank Wafer-Level Chip-Scale-Gehäusetechnologie ist die Kinetis KL03 MCU mehr als 15 Prozent kleiner als der ebenfalls von Freescale stammende Vorgänger KL02 und 35 Prozent kleiner als 32-Bit ARM-MCUs von Mitbewerbern. Das neue SoC eignet sich hervorragend für die Realisierung von Projekten auf kleinstem Raum und somit für ein breites Spektrum von Anwendungen in der Konsumelektronik, in der Medizintechnik und in der Industrie. Es ist ideal für das rasch wachsende IoT-Segment (Internet of Things), wo Knoten am Rande des Netzwerks immer mehr Intelligenz bei immer weniger Platzbedarf erfordern.
„Wenn die Integration von Mikrocontrollern in die kleinen Geräte am Rande des Netzwerks nicht mehr an den Abmessungen scheitert, können wir eine Neudefinition der Möglichkeiten des 'Internet of Things' in Angriff nehmen,“ erklärte Rajeev Kumar, für weltweites Marketing und Business Development verantwortlicher Direktor der Mikrocontroller-Sparte im Hause Freescale.
„Wir sehen die Miniaturisierung von MCUs als einen der Schlüssel zur Evolution des IoT. Mit den revolutionären Abmessungen der neuen Kinetis KL03 verfügen Systementwickler für Edge Node-Geräte jetzt über die Technologie, die sie für die Entwicklung völlig neuer Produktklassen benötigen, welche im wahrsten Sinne des Wortes die Welt verändern können.“
Die Kinetis KL03 MCU kombiniert die Energieeffizienz der auf ARM Cortex-M0+-Kernen basierten Kinetis L-Baureihe mit noch ausgefeilteren Low Power-Funktionalitäten – unter anderem für Register Files, einer SRTC, einem Low Power UART und zusätzlichen Low Power Wake-up-Pins.
Darüber hinaus zeichnet sich das neue Produkt im Vergleich zur Vorgängergeneration durch eine noch einfachere Handhabung aus. Ein neu konzipierter ROM-basierter Bootloader ermöglicht die Programmierung in der Fertigung ebenso wie Online-Upgrades der System-Firmware, ohne dass auf der Platine zusätzliche Komponenten benötigt würden. Kunden können so die für die Programmierung anfallenden Kosten senken.
Eine hoch präzise interne Spannungsreferenz sorgt für ein noch besseres Analogverhalten. Sie stellt eine Referenzspannung von 1,2 Volt für den A/D-Wandler bereit und macht so den Weg frei für Applikationen mit hoher ADC-Genauigkeit.
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