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Im gemischten und interdisziplinären Team zum Erfolg
In ihrem Job als Projektleiterin bewegt sich Alexandra Weiß immer an der Schnittstelle zwischen Kunden- und Entwicklersicht und muss diese zusammenbringen. Hier ist auch mal Durchsetzungsvermögen gefragt. Ob man es dabei als Frau da schwerer hat? „Als neuer Mitarbeiter in einer Firma und in einer Position, in der man viel mit Ingenieuren zu hat, muss man sich immer erst beweisen – egal ob Mann oder Frau. Es kann schon sein, dass man bei manchen Unternehmen und in einigen Situationen als Frau etwas mehr kämpfen muss. Bei der ipoque war das aber nie der Fall“, berichtet Weiß.
Bei ihrem jetzigen Arbeitgeber gefällt ihr die unkomplizierte Zusammenarbeit im Team. Nicht nur mit den Kollegen bei der ipoque, sondern auch mit dem Projektmanagementteam des Münchener Mutterkonzerns Rohde & Schwarz sowie Entwicklern des Entwicklungsstandortes in Dänemark. „In meinem Team in Leipzig treffen die unterschiedlichsten Studienrichtungen zusammen. Davon profitieren wir stark, denn ein Techniker bringt eine komplett andere Sichtweise ein als ein studierter Betriebswirt oder Geisteswissenschaftler mit ein “, erzählt Alexandra Weiß.
„Am meisten motiviert mich dabei, dass ich mit vielen unterschiedlichen Leuten gemeinsam an einer Sache arbeiten kann. Ich mag das Gefühl, gemeinsam an einem Strang zu ziehen und die gleichen Ziele zu verfolgen.“
Ein Berufsfeld mit Zukunft
Die Arbeit auf dem Gebiet der Netzwerkanalyse wird nie langweilig, denn jährlich gibt es neue technische Anpassungen und Entwicklungen, die den Markt beeinflussen. Ein weitverbreiteter Trend: Virtualisierung. Die Kunden von Alexandra Weiß nutzen mittlerweile weniger Hardware, Software-Produkte werden hingegen noch wichtiger. Damit unternehmenskritische Daten dauerhaft geschützt werden, spielt auch Cyber- und IT-Sicherheit künftig eine immer wichtigere Rolle. Das macht Jobs mit einem technischen bzw. IT-Schwerpunkt zum spannenden und zukunftsfähigen Arbeitsmarkt.
Frauen rät Alexandra Weiß, selbstbewusst den beruflichen Weg zu wählen und sich nicht von einem antiquierten Rollenverständnis abhalten zu lassen: „Als Mädchen sollte man keine Berührungsangst vor Technik haben. Es hat durchaus Vorteile, als Frau in einem technischen Beruf zu arbeiten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kunden bei Präsentationen immer aufmerksam zu hören. Außerdem macht die Zusammenarbeit mit Männern viel Spaß – Frauen sollten selbstbewusster werden und sich mehr zutrauen.“
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