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Die Teilchengeometrie ist entscheidend
Laut Swihart hängt diese Diskrepanz mit der Geometrie zusammen: „Bei der Reaktion formen die größeren Teilchen nichtsphärische Strukturen, deren Oberfläche mit Wasser langsamer ungleichmäßiger reagiert als die Oberflächen kleinerer und kugelförmiger Partikel.“
Wo Wasser ist, lässt sich mit Nanosilizium Wasserstoff herstellen

„Auch wenn bei der aufwändigen Herstellung der winzigen Siliziumkugeln sehr viel Energie notwendig ist, können die Teilchen doch dazu beitragen, portable Geräte in Situationen mit Strom zu versorgen, in denen Wasser verfügbar ist und die Portabilität wichtiger ist als die Kosten – also etwa bei militärischen Einsätzen oder beim Campingurlaub“, erklärt Erogbogbo.
„Die sichere Speicherung von Wasserstoff ist nach wie vor ein schwieriges Problem, auch wenn Wasserstoff ein Spitzenkandidat ist, wenn es um alternative Energie geht. Einer der praktischen Aspekte unserer Forschung ist die Möglichkeit, auf diese Weise Brennstoffzellen mit Wasserstoff zu versorgen.“ Erogbogbo weiter.
Die Nanosilizium-Technik ist kleiner und leichter als ein Notstromaggregat
Statt einen Benzin- oder Dieselgenerator mit Treibstofftank oder große Akkupacks mit zum Camping zu nehmen, nehme ich doch besser eine viel leichtere und kleinere Brennstoffzelle sowie einige mit Silizium-Nanopulver und einem Aktivator gefüllte Plastikbehälter mit“, schwärmt Swihart. „Damit kann ich dann Satellitenempfänger, Telefon, GPS, Laptop, Beleuchtung und vieles mehr betreiben. Wenn ich es richtig anstelle, lässt sich sogar die bei der Reaktion entstehende Wärme nutzen, um Wasser für Tee zu erhitzen.“
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