UV-Messungen Flächensensor misst LED-Wellenlängen von 365 bis 405 nm

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

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Verhältnis zwischen relativer spektraler Empfindlichkeit und der Wellenlänge in nm (Bild: Dr. Hönle)
Verhältnis zwischen relativer spektraler Empfindlichkeit und der Wellenlänge in nm (Bild: Dr. Hönle)

Die physikalische Einteilung eines UV-Spektrums in UVA von 400 bis 320 nm, UVB von 320 bis 280 nm und UVC von 280 bis 200 nm wird für die spektralen Empfindlichkeiten der Sensoren übernommen, so dass häufig mit UVA-, UVB- oder UVC-Sensoren gearbeitet wird. LED-Bestrahlungseinheiten haben jedoch kein breites UV-Spektrum, sondern emittieren schmale Banden mit selektiven Wellenlängen. Eine UV-Messung dieser Emissionsbanden mit den herkömmlichen Sensoren ist deshalb unbefriedigend. Dazu hat die Dr. Hönle AG einen Flächensensor entwickelt, der die LED-Wellenlängen misst. Ziel der Entwicklung war dabei eine Vermessung aller angebotenen LED-Wellenlängen von 365 bis 405 nm mit nur einem Sensor.

Verhältnis zwischen relativer spektraler Empfindlichkeit und der Wellenlänge in nm (Bild: Dr. Hönle)
Verhältnis zwischen relativer spektraler Empfindlichkeit und der Wellenlänge in nm (Bild: Dr. Hönle)
Durch die Homogenisierung der Empfindlichkeitskurve können die Messwerte der verschiedenen LED-Wellenlängen untereinander verglichen werden. Der LED-Messkopf wird an ein Standard UV METER angeschlossen, das mit allen anderen von Hönle angebotenen Messköpfen kompatibel ist. Die Messwertausgabe erfolgt in W/cm² oder mW/cm² mit einer maximalen Intensität von 20 W/cm².

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