Korrekturchip für Panoramaansicht Fisheye-Bilder in rechtwinkliges Normalformat umrechnen
Eine neue Plattform verbessert die Panoramaansicht von Kameras mit Fischaugen-Objektiv und ermöglicht unverzerrte Betrachtungswinkel von 180° und eliminiert tote Winkel. Einsatzgebiete sind Automotive- und Security-Anwendungen.
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Intersil hat auf der Security-Messe IFSEC in Birmingham ein neues Korrekturverfahren für Bilder oder Videos vorgestellt, die mit Fischaugen-Objektiven aufgenommen werden. Ermöglicht wird eine Echtzeit-Korrektur verzerrter extrabreiter Videobilder der Fisheye-Objektive in ein rechtwinkliges Normalformat.
Das Verfahren basiert auf einem hochauflösenden Bildsignalprozessor (ISP), der einen HD-Videoausgang und bis zu vier SD-Videoausgänge (Standardauflösung) bereitstellt. Es ist kompatibel mit allen Arten von Fisheye-Objektiven auf Basis von CMOS- und CCD-Sensoren. Mit einem derartigen Objektiv und dem vorgestellten Verfahren lassen sich vier bestehende Kameras ersetzen.
In Automotive-Anwendungen ließe sich damit eine Weitwinkel-/Panorama-Kamera integrieren, die Betrachtungswinkel bis zu 180° bietet.
Für die Sicherheitsüberwachung gibt es eine Bewegungserkennung sowie eine digitale PTZ-Funktion (Pan, Tilt, Zoom). Anwender verfügen damit über Schwenk-, Neige- und Zoomfunktionen, was tote Winkel verhindert und die Zuverlässigkeit herkömmlicher, mechanischer PTZ-Kamerasysteme übertreffen soll. Verschiedene Anzeigeoptionen – inklusive Panorama- und vier Fensterdarstellungs-Modi – garantieren eine hohe Vielseitigkeit bei der korrekten Bilddarstellung.
Im Gegensatz zu Software basierten Lösungen, die einen PC erfordern, kann die Technik in IP und analoge Kameralösungen integriert werden. Das Unternehmen stellt das Silicium derzeit als Muster ausgewählten Kunden zur Verfügung. In naher Zukunft soll ein IC auf der Basis der neuen Funktionen auf den Markt kommen. Die Korrekturtechnik im Detail.
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