Texas Instruments Erster 10-GHz-Multicore-DSP vorgestellt
Mit der fünffachen Leistung aller derzeit auf dem Markt erhältlichen DSPs sollen die TMS320C66x-Multicore-DSPs von Texas Instruments neue Maßstäbe in punkto Leistung setzen.
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TI will mit der Einführung des TMS320C66x sowie vier weiterer C667x-DSPs seine führende Rolle im Bereich integrierter DSP-Lösungen unter Beweis stellen. Auf der Basis mehrerer 1,25-GHz-DSP-Cores bietet TI den ersten 10-GHz-DSP der Branche, der eine kombinierte Fest- und Fließkommaleistung von 320 GMACs und 160 GFLOPs in einem Gehäuse vereint.
Laut TI übertrifft der C66x-Kern die Leistung aller anderen in der Branche erhältlichen DSPs, wie es BDTI-Benchmarks belegen. Und er erreiche als erster DSP Höchstwerte bei der Fest- und Fließkommaverarbeitung.
"Die C667x-DSPs basieren auf der KeyStone-Multicore-Architektur von TI, die für maximalen Datendurchsatz im Chip entwickelt wurde, um somit Übertragungsengpässe vermeiden", erklärte Elisabete de Freitas, Business Development Manager EMEA Catalog DSP bei TI. Dadurch könnten Entwickler die gesamte Verarbeitungsleistung der DSP-Kerne nutzen.
Zwei, vier oder acht Cores zur Auswahl
Die Produktfamilie umfasst drei pin-kompatible DSPs, die über zwei, vier und acht Kerne verfügen: TMS320C6672, TMS320C6674 und TMS320C6678. Ein weiteres Produkt der Serie ist der TMS320C6670, ein SoC für Kommunikationszwecke, das über vier Kerne verfügt. Laut TI können Infrastrukturentwickler damit noch einfacher integrierte, per Software aktualisierbare, energie- und kosteneffiziente Plattformen für Echtzeitanwendungen in den Bereichen unternehmenskritische Systeme, öffentliche Sicherheit, Test- und Automatisierungstechnik, medizinische und Highend-Bildgebung, Hochleistungsverarbeitung und Core-Netzwerke entwerfen.
Zum Support steht das Multicore-Softwareentwicklungskits (MC-SDK) und die Multicore-Tool-Suite von TI sowie ein Ecosystem von Software- und Hardwarepartnern zur Verfügung. Darüber hinaus sind die C667x-Multicore-DSPs softwarekompatibel zu den bestehenden C6000-DSPs, so dass Anbieter ihre vorhandene Software weiter nutzen und ihre Investitionen schützen können.
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