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Infrastruktur für Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antriebe fehlt
Langfristig wird der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb zu einem integralen Bestandteil der Efficient Dynamics Technologie. Damit wächst die Vielfalt im Antriebsportfolio der BMW Group, das sich flexibel auf unterschiedliche Fahrzeugkonzepte, Kundenwünsche sowie gesetzliche Rahmenbedingungen auf den internationalen Automobilmärkten abstimmen lässt.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Einführung von Wasserstoff-Brennstoffzellen-Fahrzeugen ist jedoch der Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur auf den entsprechenden Automobilmärkten. Dr. Veith Steinle, der zuständige Abteilungsleiter im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, stellte die Bedeutung des Ausbaus der Infrastruktur in Deutschland in den Mittelpunkt seiner Rede. Das Bundesministerium fördert und unterstützt hier aktiv.
Grenzübergreifendes Tankstellennetzes in Europa als Herausforderung
In wichtigen Wasserstoff-Initialmärkten wie Japan, Kalifornien/USA und Europa mit Schwerpunkt Deutschland, Großbritannien und Skandinavien ist auf Grund der laufenden Infrastruktur-Initiativen die Verbreitung eines initialen Wasserstoff-Tankstellennetzes bis ungefähr 2020 realistisch. Im Gegensatz zu Japan, das als Inselstaat praktisch keinen grenzübergreifenden Verkehr sicherstellen muss, ist die Sicherstellung eines grenzübergreifenden Tankstellennetzes in Europa weitaus anspruchsvoller.
Initiativen fördern Wasserstoffinfrastruktur
Die BMW Group beteiligt sich daher als Kompetenzpartner aktiv an wichtigen Initiativen zur Befähigung und Ausplanung einer Wasserstoffinfrastruktur wie der H2 Mobility und der CEP in Deutschland und ist ebenfalls aktives Mitglied des Fuel Cell Hydrogen Joint Undertaking der EU. Aber auch auf technologischer Seite ist die Zusammenarbeit mit starken Partnern sinnvoll, um Zeit zu gewinnen. Daher arbeitet die BMW Group mit TOTAL Deutschland und der Linde Group intensiv bei den Themen Tanken und Betankungs-Technologie zusammen.
Überschüssiger Strom wird zu Wasserstoff
Langfristig ist das Ziel, Überschussstrom aus der regenerativen Energiewirtschaft mit einem Elektrolyseur in Wasserstoff zu wandeln, um ihn dann speichern zu können. Die Wandlung dieses Überschussstroms in Wasserstoff stellt langfristig die Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff auch für den Betrieb von Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen zu wirtschaftlich sinnvollen Bedingungen realistisch in Aussicht.
Alternative Antriebe
Neue Tankstelle für Wasserstoff trägt zur Energiewende bei
Wasserstofftankstellen
Infrastruktur in Deutschland wird bis Ende 2015 deutlich verbessert
Angemerkt
Wasser – Stoff der Mobilität?
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