Industrielle IT-Hardware Enbik und Edgecon eröffnen gemeinsamen Service-Hub in Deggendorf

Von Manuel Christa 1 min Lesedauer

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Der Hardware-Hersteller Enbik und das Systemhaus Edgecon bündeln ihre Kräfte. Mit einem neuen Service-Hub in Deggendorf liefern sie der Industrie passgenaue Edge-Computing-Lösungen, die europäische Sicherheitsstandards einhalten.

Gebündelte Kompetenz in Deggendorf: Enbik und Edgecon eröffnen einen neuen Logistik- und Service-Hub für industrielle IT-Hardware.(Bild:  Edgecon)
Gebündelte Kompetenz in Deggendorf: Enbik und Edgecon eröffnen einen neuen Logistik- und Service-Hub für industrielle IT-Hardware.
(Bild: Edgecon)

Der in Taiwan beheimatete IT-Hardware-Hersteller Enbik baut seine europäische Präsenz weiter aus. Gemeinsam mit dem Systemhaus Edgecon bezieht das Unternehmen einen neuen Standort in der niederbayerischen Embedded-Hochburg Deggendorf. Die Partner richten dort einen Hub für Logistik und Serviceleistungen ein, der sich gezielt an Maschinenbauer, Systemintegratoren und Automatisierer wendet.

Das Portfolio umfasst robuste Industrie-PCs, Edge-Gateways und Router für komplexe Fabriknetzwerke. Diese Hardware arbeitet zuverlässig in rauen Umgebungen, verschwindet lüfterlos im Schaltschrank oder lässt sich direkt in bestehende Maschinen integrieren. Edgecon, seit über 15 Jahren erfahrener Berater, liefert statt generischer Massenware exakt auf die jeweilige Applikation zugeschnittene Systeme.

Fokus auf Langzeitverfügbarkeit

Das gemeinsame Konzept zielt darauf ab, Projekte im Industrial Internet of Things (IIoT), in der Machine-to-Machine-Kommunikation und der industriellen Bildverarbeitung zu beschleunigen. Eine fundierte Vorauswahl der Komponenten und klare Dokumentationen erleichtern dabei die Beschaffung. Helmut Artmeier, Gründer von Edgecon, skizziert den Ansatz: „Unternehmen brauchen keine Buzzwords, sondern eine funktionierende IT- wie OT-Infrastruktur, die das tut, was sie soll. Mit dem Beratungsansatz von Edgecon schließen wir die Lücke zwischen Kataloglösungen und realen industriellen Anforderungen.“

Europäische Fertigung für sensible Netze

Wegen strengerer Cybersicherheits-Vorschriften wie der europäischen NIS-2-Richtlinie passt Edgecon sein Angebot für sensible Anwendungen konsequent an. Bei industriellen Netzwerkkomponenten kooperiert das Unternehmen ausschließlich mit Herstellern, die ihre Hardware innerhalb Europas fertigen. Dieser Schritt sichert Lieferketten ab und unterstützt Industriebetriebe direkt dabei regulatorische Vorgaben zu erfüllen.

Die persönliche technische Beratung am Standort Deggendorf ist bereits angelaufen. Parallel bauen die Partner ihre digitale Plattform aus, um Einkäufern und Entwicklern den Weg von der ersten Idee bis zur stabilen industriellen Lösung weiter zu verkürzen. (mc)

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