University of Southampton Elektronische Krücke überwacht richtigen Einsatz
Britische Ingenieure haben eine Unterarmkrücke entwickelt, die mithilfe von Sensoren überwacht, ob sie auch korrekt genutzt wird.
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Forscher der University of Southampton haben eine intelligente Krücke entwickelt, die mit drei Beschleunigungssensoren ausgestattet ist. Ein Drucksensor misst, wie stark die Krücke und somit das Bein des Patienten belastet wird. Weitere Sensoren stellen fest, ob der Griff richtig in der Hand des Nutzers liegt.
Diese Daten werden drahtlos an einen PC übertragen. Wird die Krücke schlecht verwendet, kann eine optische Warnung auf der Krücke angezeigt werden. Die Umsetzung der Idee sei relativ günstig, denn dabei werde auf handelsübliche Technologie und Sensorik zurückgegriffen — ähnlich jener, die in Nintendos Wii zum Einsatz kommt, heißt es aus Southampton.
Der Patient wird während des Heilungsprozesses von der Krücke überwacht. Somit kann die Gehhilfe beitragen, mögliche Krankenhausaufenthalte zu reduzieren oder gar zu vermeiden. „Außerdem wird das Risiko reduziert, dass ein bereits verletztes Bein durch zu starke oder zu geringe Belastung weiter verletzt wird“, sagt Georgina Hallett, Physiotherapeutin am Southampton General Hospital.
Nach bisherigen Angaben ist die intelligente Krücke nur zur Verwendung im Umfeld einer Krankenanstalt geeignet. Allerdings wollen die Forscher in weiterer Folge auch eine Variante für den Heimgebrauch entwickeln.
(Quelle: pressetext.at)
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