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Verschiedene Anwendungen mit CrossLink
Viele Anwendungen erfordern einen Kamera-Aggregator, der als Hub dient und für das Management mehrerer MIPI-CSI-2-Bildsensoren zuständig ist. Entwickler müssen eventuell Signale von mehreren Bildsensoren zu einem einzigen, größeren Bild zusammen führen, zwischen mehreren Bildsensoren umschalten oder auf Basis virtueller Kanäle zwischen mehreren Bildsensoren arbitrieren. Um beispielsweise bei einem Augmented-Reality-System einen räumlichen Eindruck hervorzurufen, muss eine Bridge die Signale von mehreren MIPI-CSI-2-Kameras zu einem einzigen, größeren Bild verschmelzen.
Die CrossLink-Lösung ermöglicht es, mehrere MIPI-CSI-2-Bildsensoren anzuschließen. Allerdings ist es nicht trivial, mehrere Bilder zusammenzuführen. Die Bridge muss die Signale aller Bildsensoren exakt zum gleichen Zeitpunkt erfassen, es sind nur minimale Latenzzeiten erlaubt. Anschließend muss sie die Bilder miteinander verschmelzen und das Resultat als einen entsprechend schnelleren Video-Stream ausgeben. Um die Sensoren mit minimaler Latenzzeit synchronisieren zu können, müssen sie über einen Universal-I/O-Pin getriggert werden. Außerdem benötigen die Sensoren eine gemeinsame Taktsignalquelle. In vielen Fällen benötigt jeder Sensor auch seine eigene Hochfahr-Sequenz. Jede dieser Funktionen erfordert zusätzliche I/O-Blöcke, die an die jeweilige Anwendung angepasst werden müssen.
Industrieller Sensor an einem mobilen Prozessor
In Anwendungen wie digitale Spiegelreflexkameras, Überwachungssysteme und Drohnen müssen industrielle Bildsensoren an mobile Anwendungsprozessoren angebunden werden. Viele industrielle Bildsensoren sind hochleistungsfähige Bauteile, die aber eine proprietäre Schnittstelle älteren Typs verwenden, die ursprünglich vom Sensorhersteller entwickelt wurde. Für einen Entwickler von Embedded-Anwendungen für diese Märkte möchte von den Möglichkeiten gängiger mobiler Anwendungsprozessoren profitieren.
Hierzu muss das von der proprietären Bildsensorschnittstelle gelieferte Signal auf die bei den meisten mobilen Anwendungsprozessoren neuerer Bauart vorhandene MIPI-CSI-2-Bildsensorschnittstelle umgesetzt werden. Da sich der CrossLink-IC programmieren lässt, lassen sich kompakte, leistungsfähige und energieeffiziente Interface Bridges entwickeln, die ein Signal von einer solchen proprietären Schnittstelle in das MIPI-CSI-2-Format umwandeln können.
Viele Benutzer von Industriedisplays wollen ihre Geräte aufwerten. Allerdings gestaltet es sich als schwierig, Displays mit OpenLDI-, LVDS- oder proprietären Schnittstellen an mobile Anwendungsprozessoren anzubinden. Typische Anwendungsbeispiele sind Mensch-Maschine-Schnittstellen, smarte Displays und Smart-Home-Systeme. Wie können diese Anwender die Vorteile aktueller Generation mobiler Anwendungsprozessoren unter Weiterverwendung ihrer vorhandenen Displays nutzen? In diesem Fall können die Entwickler der genannten Produkte das CrossLink-IC dazu verwenden, Videosignale von OpenLDI-, LVDS- oder proprietären Schnittstellen ins MIPI-CSI-2-Format zu konvertieren. Unterstützt werden Datenraten von bis zu 6 GBit/s pro PHY.
Der Markt der eingebetteten Video-Systeme
Die Zukunft des Marktes für eingebettete Video-Systeme ist vielversprechend. Spannende neue Anwendungen kommen auf den Markt, von VR und 3-D-Video über Überwachungssysteme und Smart-Home-Lösungen bis zu hochentwickelten medizinischen Geräten und industriellen Systemen. Eine der Voraussetzungen für den Erfolg ist, dass Entwickler Leistungsfähigkeit und Nutzwert ihrer Produkte kontinuierlich verbessern. CrossLink-IC ermöglicht es, leistungsfähige, energieeffiziente und kompakte Bridging-Lösungen zu entwickeln.
* Grant Jennings ist Senior Strategic Marketing Engineer bei Lattice Semiconductor.
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