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Substrattemperatur bis 90 °C bei der LED sind möglich
Technisch basiert die Tiger Zenigata auf dem Konzept der Mega-Zenigata-LED-Module. Gleich ist die runde Lichtemittierende Oberfläche und der Formfaktor des Al2O3-Keramik-Substrats mit den Abmessungen 24mm x 20 mm x 1,8 mm. Dank dessen hoher Wärmeleitfähigkeit ist die LED wie die anderen Module von Sharp für den Betrieb bei einer Substrattemperatur von 90 °C ausgelegt und erreicht eine Lebensdauer von 40.000 Stunden. Die extrem glatte Unterseite des Trägermaterials sorgt dabei für eine leichte Montage auf geeignete Kühlkörper und einen guten Wärmeübergang.
Abgesehen von den Kontakten – die Tiger Zenigata hat derer vier statt der üblichen zwei, was entsprechend beim Halterdesign Berücksichtigung finden muss – ist das neue Array mechanisch und optisch vollständig kompatibel mit allen Mega Zenigata Modulen von Sharp. Die auf Mega Zenigata beruhenden Leuchtendesigns lassen sich daher leicht für die Tiger Zenigata adaptieren, um eine bestehende Serie von Strahlern durch eine Variante mit veränderbarer Farbtemperatur zu erweitern. Das ist vor allem dort bedeutsam, wo Lichtdesignkonzepte langfristig angelegt sind wie in Geschäften und Hotels.
LEDs mit ganz unter-schiedlichen Lichtakzenten
Für Strahler mit veränderbaren Weißlichttönen gibt es verschiedene Anwendungsfelder. Prädestiniert sind sie beispielsweise im Ladenbau zur Ausleuchtung von Schaufenstern aber auch von Ladenflächen, denn unterschiedliche Waren können durch verschiedene Farbtemperaturen besser akzentuiert werden als durch eine reine Spotbeleuchtung. Weiße Brautmode zum Beispiel erscheint unter bläulich kaltweißem Licht noch weißer, während Herbstmoden mit einem höheren Anteil an rötlichen und erdigen Farben unter warmweißem Licht besser zur Geltung kommen.
Speziell bei Schaufenstern, wo die Exponate häufig wechseln, ist eine in der Farbtemperatur steuerbare Beleuchtung daher von Vorteil. Im Prinzip gilt dies aber auch für Verkaufsflächen größerer Geschäfte und Kaufhäuser, wo mitunter ganze Abteilungen verlegt werden und die Beleuchtung an die veränderten Gegebenheiten immer wieder angepasst werden muss.Ähnlich von Nutzen sind verändere Farbtemperaturen auch in Gastronomie und Hotelwesen. Hierbei geht es vielmehr um eine Steuerung der Farbtemperatur abhängig von der Tageszeit. Besonders Restaurants aber auch Hotels im Lobby- und Konferenzbereich setzen vielfach auf Akzentbeleuchtung, um den Raum zu strukturieren. Diese wird häufig durch Strahler erzeugt.
Um tagsüber die Businessatmosphäre zu unterstreichen, eignen sich eher kaltweiße Lichtfarben, während abends für den eher privaten Rahmen warmweißes Licht angemessen ist. Mit Downlights basierend auf der Tiger Zenigata lässt sich dieses Wechselspiel der Farbtemperaturen mit einer Beleuchtungslösung realisieren.
Wie sich Licht auf das Wohlbefinden auswirkt
Solche Lichtkonzepte sind auch auf Büro- und Wohnräume übertragbar und mitunter förderlich für die Produktivität der Menschen. In den Morgenstunden unterstützt kaltweißes Licht den morgendlichen Tatendrang und auch nach der Mittagspause wirkt eine Kaltlichtdusche belebend. Über die Mittagszeit und abends hingegen trägt warmweißes Licht zur Regeneration bei. Die Tiger Zenigata Module sind daher prädestiniert als Leuchtmittel für moderne Beleuchtungskonzepte von Büros und Fabriken aber auch Wohnhäusern, wo variable Farbtemperaturen je nach Aktivität für die Richtige Stimmung sorgen können.
* * Ian Loader ist Business Manager – Energy and Consumer Lifestyle bei Sharp in Hamburg.
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