Elektronik hilft – Spendenaktion für Ostafrika Ein LED-Licht für jedes afrikanische Kind

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Im Rahmen ihrer Spendenaktion "Elektronik hilft" (siehe Kasten unten) für die Opfer der Hungersnot in Ostafrika berichtet die ELEKTRONIKPRAXIS über technologische Projekte, Kooperation und Visionen, die dem schwarzen Kontinent eine bessere Zukunft bescheren sollen. Heute: Ein LED-Licht für die Kinder Afrikas.

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Licht für Afrika: Weltweit haben fast die Hälfte aller Haushalte keinen Stromanschluß. Auch in absehbarer Zukunft besteht in den armen Ländern keine Chance für den Ausbau flächendeckender elektrischer Netze.

Einige Hundert Millionen Petroleumleuchten brennen abends in den Wohnstätten der Entwicklungsländer. Den Ausweg bieten Solarleuchten. Im Mai 2008 die Weltbank in Accra/Ghana im Rahmen des Lighting Africa Development Marktplace neben 15 anderen Projekten das Solux-Projekt "One Child One Solarlight" mit einem Award ausgezeichnet.

Die Gewinner wurden aus 400 kokurierrenden Projekten ausgewählt und erhalten für die Umsetzung ihrer Projekte großzügige Unterstützung von der Weltbank. Als einziger deutscher Projektteilnehmer beteiligte sich Solux an dieser Aktion. Ziel war es, Schulkinder und ihre Familien in ländlichen Gebieten Ghanas, die keinen Zugang zum elektrischen Versorgungsnetz haben, mit Mikrokrediten für tragbare Solarlampen zu unterstützen.

Ergänzendes zum Thema
Elektronik hilft – Spendenaktion für Ostafrika

Die Dürre in Somalia und ganz Ostafrika trifft die Ärmsten der Armen. Mit einer Spendenaktion unter dem Titel "Elektronik hilft" will die ELEKTRONIKPRAXIS einen Beitrag zu den Hilfsaktionen leisten.

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So können Sie sich als Leser beteiligen: Spenden Sie direkt bei CARE Deutschland-Luxemburg e.V. Bitte als Verwendungszweck "Ostafrika - Elektronikpraxis hilft" angeben bzw. auswählen. Wir werden darüber berichten, was in Summe zusammengekommen ist.

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Unser Team aus Redaktion, Verkauf und Verwaltung bringt seine Arbeitskraft ein, um diesen Sonderteil zu organisieren, zu bewerben und zu produzieren. ELEKTRONIKPRAXIS trägt alle anfallenden Kosten für Druck, Papier und Porto, um jeden Euro Ihrer Anzeigenspende an die Menschen in Ostafrika übergeben zu können.

Durch den Einsatz der Leuchten von Solux kann besseres Licht beschafft werden. Es wird außerdem vermieden, dass fossile Brennstoffe in beträchtlichen Mengen verbrannt werden. Jede Solarleuchte spart 35 Liter Petroleum pro Jahr ein. In Afrika werden ca. 1,5 Millionen Tonnen Petroleum pro Jahr verbrannt. In einigen Ländern sind die Ausgaben für Petroleum bereits der größte Posten im Devisenhaushalt.

Solarleuchten für die Menschen vor Ort attraktiv machen

Solarleuchten können die Kerosinleuchten nur dann verdrängen, wenn industriell hergestellte Leuchten als Konsumprodukte über die üblichen Verkaufs- und Handelswege zu den Konsumenten der Entwicklungsländer gelangen. Dank der LED-Technologie sind die Preise für Solarleuchten stark gefallen. Dagegen wird durch die Rohstoffknappheit der Kerosinpreis in den nächsten Jahren weiter ansteigen. Das ist keine wirtschaftliche oder technische Frage, sondern nur die bedeutende Frage, wie man die Konsumenten über die neue Technik aufklärt und das Konsumverhalten der Leute vor Ort ändert.

Nimmt man den Siegeszug des Mobiltelefon in Afrika als Grundlage, dann werden in den nächsten Jahren die Solarleuchten ebenfalls ihren Weg in Afrika bahnen.

Kundenkreis von der Solarleuchte überzeugen

Über viele Jahre wurden die Solux-Solarleuchten von den Non-Governmental-Organisationen zu reduzierten Preisen verkauft oder verschenkt. Sobald es über die rein humanitäre Aufgabe hinaus geht, tun sich die Organisationen damit schwer, Waren in Entwicklungsländern zu bewerben und kostendeckend zu verkaufen.

Nachhaltigkeit kann nur dann erreicht werden, wenn industriell gefertigte und zuverlässige Leuchten bewirbt. Zusätzlich muss der Kundenkreis aufgeklärt und die wirtschaftlichen Vorteile klar erkennbar sein. Das können beispielsweise Mikrokredite, Konsumentenkredite oder Verleihsysteme sein.

Im Sinne des "Social Marketing" versucht das Projekt "One Child One Solarlight" einen nachhaltigen Leuchtenverkauf mit kostendeckenden Preisen zu erreichen. Gutes Licht ist nach Ansicht von Solux für die Schulkinder wichtiger, als ein Laptop, wie es momentan in einem weltweit agierenden Projekt propagiert wird.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Was ist besonders an der Solarleuchte?

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