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Wettbewerber Papst und Alcatel werden übernommen
Im Wettbewerb mit Papst Motoren fertigte ebm diese bürstenlosen EC-Motoren für die Computerkühlung (seit 1970), später für die Reinraumtechnik und die Wohnungslüftung.
1992 übernahm ebm den angeschlagenen Konkurrenten (nebst Schulden) aus St. Georgen im Schwarzwald und nennt sich seitdem ebm-papst. Ein Jahr später trat Thomas Philippiak, der Schwiegersohn von Heinz Ziehl, in das Unternehmen als kaufmännischer Geschäftsführer ein. Er trieb die Gründung von Auslandsniederlassungen entscheidend voran und setzte neue kaufmännische und organisatorische Strukturen um. Heute hat ebm-papst 57 Vertriebsstandorte.
1997 kaufte man das Werk Landshut von Alcatel, das fortan Motoren Ventilatoren Landshut (mvl) hieß und rettete zahlreiche Arbeitsplätze. Im Jahr 2003 firmierten die drei Unternehmen in ebm-papst Mulfingen, ebm-papst St. Georgen und ebm-papst Landshut um.

Das dritte Jahrtausend begann für ebm-papst mit einem Umsatz- und Mitarbeiterrekord, der Umsatz kletterte auf 775 Mio. Euro, die Mitarbeiterzahl stieg auf mehr als 8000. 2007 knackt das Unternehmen die Umsatzmilliarde. Gerhard Sturm scheidet mit 72 Jahren aus der Geschäftsführung aus und wird Vorsitzender des Beirats.
Energieeffizienz, Geräuschreduktion und neue Werkstoffe
Die „Grüne“ Ventilatorenreihe HyBlade setzt 2008 neue Maßstäbe. Die aus Kunststoffflügeln mit eingebrachter Aluminiumverstärkung bestehende Produktgruppe verbraucht wenig Strom und erzeugt ein für das menschliche Ohr um die Hälfte reduziertes Geräusch. Aufgrund der eingesetzten Materialien ergibt sich eine ausgezeichnete Ökobilanz gegenüber herkömmlichen Produkten.
Das Unternehmen beschäftigt in diesem Jahr erstmals mehr als 10.000 Mitarbeiter.
Mit GreenTech setzt man 2010 zudem eine Unternehmensphilosophie rund um Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit um. Produkte, Prozesse und Produktion werden unter dem Gesichtspunkt der Umweltverträglichkeit optimiert. GreenTech umfasst vorausschauende Entwicklung, umweltfreundliche Produktion, höchste Energieeffizienz und größtmöglichen Kundennutzen.

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