Stromversorgungen DIN-Rail-AC/DC-Netzteile mit 7 Jahren Garantie
Wer kleine DIN-Rail-Netzteile in Schaltschränken verbaut, möchte sie nach der Inbetriebnahme am liebsten für alle Zeit vergessen. „Fit & Forget“ heißt deshalb die Devise von RECOM bei der neuen Netzteilfamilie REDIN.
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DIN-Rail-Netzteile haben sich weltweit zu einem wichtigen Marktsegment entwickelt, seit die Hutschiene vor Jahrzehnten in Deutschland erfunden wurde. Auf der praktischen 35-mm-Schiene lassen sich Systemkomponenten wie Relais, Schütze, Verteilerblöcke, Sicherungsschalter, Netzteile und dergleichen recht einfach montieren. So können auch recht komplexe Systeme schnell und sicher realisiert werden. Da es sich bei DIN-Rail um einen inzwischen weltweit akzeptierten Standard handelt, stehen dem Anwender eine Fülle von Komponenten zur Verfügung. Dies hat den Vorteil, dass er nicht von einzelnen Herstellern abhängig ist.
24-VDC-Standardversorgung in der Automatisierungstechnik?
24V Gleichstrom scheint sich als Versorgungsspannung in der gesamten Automatisierungstechnik – vom Maschinenbau über die Telekommunikation bis hin zur Öl- und Gasindustrie – als Standard etabliert zu haben. Relais, Hubmagnete und Regelventile arbeiten ebenso mit 24VDC wie hydraulische oder pneumatische Antriebe. Gleiches gilt für eine Vielzahl von Sensoren für Druck, Temperatur, Durchfluss oder Füllstand. Auch für die meisten Gateways, programmierbaren Steuerungen und Bussysteme ist eine 24VDC-Versorgung an der Tagesordnung.
Eine Marktanalyse auf Basis von rund 100.000 verkauften DIN-Rail-Netzteilen unterstellt, dass Module mit 24VDC am Ausgang mehr als viermal so häufig verkauft werden wie alle anderen Module zusammen – gefolgt von 12VDC-Anwendungen. Bei der Leistung entfällt mehr als die Hälfte des Kuchens auf den Bereich zwischen 30 und 70 Watt. Nicht verwunderlich also, wenn gerade in diesem Segment durch „economy of scale“ und intensiven Wettbewerb die Preise für DIN-Rail-Module so günstig geworden sind, das sie auch für Smart-Home-Applikationen, Sicherheitstechnik und Gebäudeautomatisierung zunehmend attraktiv werden.
Zuverlässigkeit steht im Maschinen- und Anlagenbau an erster Stelle
Allerdings empfiehlt es sich für professionelle Anwendungen, bei denen man sich einen Ausfall schlicht nicht leisten kann, nur mit „dem einem Auge“ auf den Preis zu schauen – mit dem anderen sollte man Qualität und Lebenserwartung fest im Blick behalten. Wenn die Räder in der Produktion still stehen, weil ein billiger Kondensator seinen Dienst quittiert hat, stehen ein paar am Netzteil gesparte Euro teuer zu Buche.
Während ein PC heute oft schon nach 2 bis 3 Jahren zum „alten Eisen“ gehört und im Ernstfall schnell gegen ein neues, leistungsfähigeres Modell getauscht wird, muss man im Bereich „Industrieautomatisierung“ mit sehr viel längeren Zeitspannen kalkulieren. Je weniger Aufwand für Instandhaltung und Reparatur einer Anlage betrieben werden muss, desto günstiger ist die „cost of ownership“. Und die spielt eine weit größere Rolle als die Kosten für höherwertige Komponenten, die sich zum Beispiel im Kaufpreis eines Netzteils niederschlagen.
Denn Netzteile gehören zweifelsohne zu den kritischen Komponenten eines Systems. Fällt eine Spannung aus, stehen Teile der Anlage still. Die Kosten eines Produktionsausfalls aber können sich schnell auf mehr als das 100-fache der Hardware summieren. Deshalb zahlt es sich für professionelle Applikationen aus, auf besonders sicherer Technik zu bauen.
Mit der Erfahrung aus vielen Millionen produzierten DC/DC- und AC/DC-Wandlern hat Recom eine Familie von DIN-Rail-Netzteilen entwickelt, die von Grund auf neu zu konzipiert und auf maximale Lebensdauer getrimmt ist. Um entsprechende Sicherheitsreserven zu schaffen, kamen dabei ausnahmslos nur hochwertigste Komponenten zum Einsatz, deren Betriebstemperatur deutlich über den für die Netzteile spezifizierten Werten liegt.
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