Ausbildung Die SKillbox soll Aufbau- und Verbindungstechnik für Leistungselektronik anschaulich zu vermitteln
Mit der SKillbox unterstützt SEMIKRON die Leistungselektronik-Ausbildung an Hochschulen. Der Koffer enthält 16 für Unterrichtszwecke didaktisch aufbereitete Bauteile.
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Studenten sollen mit der SKillbox die Aufbau- und Verbindungstechnik der Leistungselektronik kennenlernen. Die ersten 23 Koffer wurden im Rahmen eines Treffens bayerischer Hochschullehrer bei SEMIKRON übergeben. „Wir sind an einer Vielzahl von Forschungsprojekten mit Universitäten und Hochschulen beteiligt“, konstatiert Dr. Thomas Stockmeier, Geschäftsführer und Chief Technology Officer bei SEMIKRON, anlässlich des Treffens der Hochschullehrer, das vom European Center for Power Electronics und dem Bayerischen Cluster Leistungselektronik veranstaltet wurde.
Stockmeier: „Die enge Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen liefert wichtige Impulse für Forschung und Entwicklung und führt Talente frühzeitig an das Unternehmen heran. Die aktive Mitarbeit in den ausgezeichneten Netzwerken wie ECPE, Bayerischer Cluster Leistungselektronik und Energieregion Nürnberg stellt einen echten Mehrwert für das Unternehmen dar.“
In der SKillbox sind 16 für Unterrichtszwecke didaktisch aufbereitete Leistungselektronikbauteile wie zerlegbare Baugruppen und Schnittmodelle enthalten. „Unser Ziel ist es, damit den Studenten zentrale Themen der Aufbau- und Verbindungstechnik für Leistungselektronik anschaulich zu vermitteln“, erklärt Dr. Uwe Scheuermann, der bei SEMIKRON für die Zuverlässigkeit von Komponenten zuständige Abteilungsleiter. Er hat das Projekt federführend begleitet und ist Lehrbeauftragter für „Aufbau- und Verbindungstechnik“ an der Universität Erlangen ist.
Nötige Informationen über die Spezifikation und Anwendungsgebiete der Module liegen der Box bei. Zu den Bauteilmustern gehören beispielsweise SKiiP3, ein Modul in der Druckkontakttechnik, das bei Windturbinen und Aufzügen eingesetzt wird, sowie SKYPER 32 Pro, ein Treiberbaustein zur Ansteuerung von IGBT-Modulen. Weitere Komponenten sind beispielsweise bipolare Druckkontakt-Module, Scheibenzellen und das Federkontaktmodul MiniSKiiP für die lötfreie PCB-Montage.
Qualifikationsanforderungen an Ingenieure der Leistungselektronik
„Leistungselektronik-Ingenieure brauchen nicht nur gute Kenntnisse über Elektronik, Bauelemente und Schaltungstopologien, sondern auch das notwendige Wissen über die Aufbau- und Verbindungstechnik“, betont Eberhard Petri, Clustermanager beim Bayerischen Cluster Leistungselektronik im ECPE, „dies ist das Ergebnis einer Befragung zu Qualifikationsanforderungen an Ingenieuren in der Leistungselektronik, die von ECPE in verschiedenen Unternehmen durchgeführt wurde. Die SKillbox schließt hier eine Lücke bei den Unterrichtsmaterialien der Hochschulen.“
Sonja Christgau, die bei SEMIKRON das Hochschulmarketing verantwortet, ergänzt: „Wir möchten Studenten für das Fachgebiet Leistungselektronik begeistern und freuen uns, wenn wir hier qualifizierte Absolventen für das Unternehmen gewinnen können.“
2011 haben 120 Studenten bei SEMIKRON gearbeitet. Diese Zahl belegt eindrucksvoll, wie wichtig das Hochschulmarketing für die SEMIKRON bei der Suche nach geeigneten Fachkräften ist. Die SEMIKRON-Stiftung, die 2010 gegründet wurde und die die gemeinnützigen Tätigkeiten der SEMIKRON-Gruppe bündelt, vergibt auf der kommenden Leistungselektronikmesse PCIM Europe 2012 erstmalig den „SEMIKRON-Innovationspreis“ und den „SEMIKRON- Nachwuchspreis“ an junge Forscher.
Auch ist SEMIKRON Förderer des bundesweiten Deutschlandstipendiums. Ein weiteres Projekt im Hochschulmarketing ist die jährliche Vergabe des SEMIKRON-Förderpreises an insgesamt 30 Studenten der Georg-Simon-Ohm-Hochschule in Nürnberg und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen.
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