Hinter den Kulissen

Die Sendermacher – Zwischen Wendelstein und Ulu Kali

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Vom Entwicklungsingenieur zum Fachgebietsleiter

„Ich verdiene mein Geld mit Reden“, antwortet Heinemann seiner 12-jährigen Tochter, wenn sie ihn fragt, was er eigentlich macht. Und in der Tat ist er, in seiner Position als Fachgebietsleiter, stark mit internem Austausch beschäftigt. Seinen Mitarbeitern die Richtung vorzugeben, sie bei ihren Ideen zu unterstützen und sie zu führen, ist für ihn ein reizvoller Bestandteil seines Jobs. Auch verantwortet er den Gewinn und Verlust innerhalb seines Geschäftsfeldes. So besteht seine Aufgabe neben der Personalführung auch darin, gewinnbringende Produktstrategien mit seinen Mitarbeitern festzulegen und umzusetzen.

Direkt nach dem Studium der Elektrotechnik in Aachen stieg er als Entwicklungsingenieur bei Rohde & Schwarz ein. Nicht nur die damals aufkeimende Diskussion um die Einführung des digitalen Rundfunks in Deutschland war ausschlaggebend für seine Einstellung. Vor allem die fachliche Qualifikation durch den Studienschwerpunkt „Digitale Signalverarbeitung“ machte ihn zu einem aussichtsreichen Kandidaten für die Expertenposition im Bereich DAB (Digital Audio Broadcasting). Wachsende Produktpaletten brachten dem gebürtigen Rheinländer kontinuierlich mehr Verantwortung.

Der attraktive Standort trug außerdem zu seiner Entscheidung bei, die Karriere in München fortzusetzen. Diverse Entwicklungsaufgaben auch im Bereich UKW-Rundfunk, der Aufstieg zum Projekt- und später zum Abteilungsleiter, führten ihn zu seiner heutigen Position als Leiter des Fachgebiets „Terrestrische Sendesysteme"

Ein bunter Mix an Spezialisten

Die Mitarbeiter der einzelnen Fachabteilungen in Entwicklung und Konstruktion schätzen die vielfältigen Aufgaben bei Rohde & Schwarz. Je nach Aufgabengebiet setzen vor allem Elektrotechniker, Informatiker oder auch Physiker ihre Kenntnisse ein. So reichen in den Entwicklungsbereichen wie Software, Signalverarbeitung, Hochfrequenzkomponenten und Senderarchitekturen die Tätigkeiten von der Spezifikation über das Design bis zur Integration und Test der verschiedenen Bestandteile eines Sendersystems. Aber auch in Produktmanagement, Fachvertrieb und Projektmanagement sind tiefgreifende Kenntnisse der Technik und des Marktes sowie die enge Zusammenarbeit mit der Entwicklung gefragt. Die verbindenden Elemente sind dabei die Leidenschaft für die Aufgaben, das Bedürfnis vermeintliche Grenzen zu überwinden und sich im Job kreativ zu verwirklichen.

Ergänzendes zum Thema
Interview
3 Fragen an Cornelius Heinemann, Leiter des Fachgebiets „Terrestrische Sendesysteme“

Was muss ein Unternehmen bieten, um die besten Köpfe für sich zu interessieren?

Neben einem marktüblichen und wettbewerbsfähigen Gehalt sowie Zusatzleistungen in Form von ansprechenden Sozialeistungen und anderen wichtigen Benefits, muss ein Arbeitgeber ein modernes, ansprechendes Arbeitsumfeld bieten. Am reizvollsten ist für viele potentielle Mitarbeiter jedoch das Aufgabengebiet und der nötige Freiraum, um eigene Ideen verwirklichen zu können.

Neben entgegengebrachtem Vertrauen und Handlungsfreiheit im Arbeitsalltag ist es genau das, was die Kollegen bei Rohde & Schwarz schätzen. Zudem arbeiten Mitarbeiter bei uns mit erstklassiger technischer Ausstattung bzw. hauseigener Messtechnik.

Welche Eigenschaften muss ein Bewerber für Ihr Team mitbringen?

Neben einer hohen fachlichen Qualifikation sollten sich Bewerber langfristig engagieren wollen bzw. hier eine Chance für sich sehen. Begeisterungsfähigkeit und die Identifikation mit unseren Produkten sind wichtige Faktoren, die sich später auch in unserer Leistung widerspiegeln; weitere Aspekte sind Einsatzwillen, Durchhaltevermögen und Eigenverantwortung.

Die besten Voraussetzungen hat, wer…

…einen Universitäts- oder FH-Abschluss hat. Der beste Weg in unseren Fachbereich verläuft oft über ein Praktikum oder eine Diplomarbeit. Dies sind gute Möglichkeiten, um Leute zu begeistern und sie ins Unternehmen hineinwachsen zu lassen.

Sicher ist es nicht einfach, die richtigen Mitarbeiter zu finden, da sie teilweise über sehr spezielle Qualifikationen verfügen müssen. Ein Beispiel aus der Hochfrequenztechnik: Viele Ingenieure sind heute in der Lage, Chips in Schaltungen zu integrieren. Wenn es aber an die Verwendung diskreter Bauelemente geht, fehlt es leider oft an Erfahrung, da das Thema an den Hochschulen nur theoretisch behandelt wird.

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