Baugruppentest Die JTAG-Schnittstelle für das Hard- und Softwaredebugging
Mit der JTAG-Schnittstelle lassen sich Flash-Speicher und cPLDs programmieren. Dazu ein Kommentar von Peter van den Eijnden, President JTAG Technologies.
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Die JTAG-Schnittstelle und Logik bietet in der Entwicklung, Produktion und Reparatur – auch im Feld – der heutigen Elektronikgeräte vielfältige Vorteile. In der Fertigung gehören der Baugruppentest und die In-System-Programmierung von cPLDs und Flash-Speichern zu den wichtigsten JTAG-Anwendungen. JTAG Technologies bietet seit Anfang an eine große Palette von leistungsfähigen Produkten für diese Fertigungsanwendungen an.
Auch die Entwicklungsingenieure verwenden die JTAG-Schnittstelle für die In-System-Programmierung von cPLDs (JTAG-Programmierung) und Flash-Speichern. Softwareingenieure nutzen die JTAG-Schnittstelle beispielsweise immer häufiger für das Debugging von Embedded Software, wobei die in modernen Mikroprozessoren enthaltene Emulations-/Debug-Logik genutzt wird.
Das Hardware-Debugging via JTAG
Die JTAG-Schnittstelle eignet sich nicht nur für das Software-Debugging, sondern auch für das Hardware-Debugging. Speziell für diesen Zweck wurde die JTAG-Live-Produktfamilie entwickelt. Dank der Familie ist es den Hardware-Entwicklungsingenieuren möglich, die in den meisten Chips enthaltenen JTAG-Test- und Debug-Funktionen für das Debugging ihrer Hardware-Prototypen zu nutzen.
Damit können beispielsweise die Verbindungen zwischen Pins verifiziert werden. Darüber hinaus lassen sich über den Prozessor Schreib-/Leseoperationen für Speicher und Peripherie ausführen, ohne dass hierfür ein spezieller Mikroprozessorcode erstellt werden muss.
Die im November 2009 erstmals vorgestellte Produktfamilie JTAG Live besteht aus drei Komponenten: Buzz, Clip und Script. Letztes Jahr wurde die Familie um zwei neue Produkte ergänzt: BuzzPlus und AutoBuzz..
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