Hochgeschwindigkeits-Schnittstelle Die Hälfte des Wegs zu PCIe 7.0 ist geschafft

Von Susanne Braun 2 min Lesedauer

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Während derzeitig noch nicht einmal die ersten Geräte mit PCIe 6.0 geliefert werden, werkelt das Konsortium zu PCI Express bereits an PCIe 7.0. Die soll im Jahr 2025 mit PCIe 7.0 Version 1.0 fertiggestellt sein; aktuell ist die Hälfte des Wegs geschafft.

In den meisten PCs ist noch PCIe 5.0 Standard.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
In den meisten PCs ist noch PCIe 5.0 Standard.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

PCI Express (Peripheral Component Interconnect Express oder PCIe) ist eine Hochgeschwindigkeits-Schnittstelle für die Verbindung von Peripheriegeräten mit einem Computer. Sie wird häufig für Grafikkarten, Solid-State-Laufwerke (SSDs), Netzwerkkarten und andere Hochleistungsgeräte verwendet und bietet eine erheblich höhere Bandbreite und Geschwindigkeit im Vergleich zu älteren Schnittstellen wie PCI und AGP.

Der schnelle und effiziente Datenaustausch zwischen verschiedenen Komponenten ist für leistungsfähige Systeme und Anwendungen entscheidend, und ganz speziell mit Blick auf Hochleistungs-Computing und Künstliche Intelligenz. Verwaltet und weiterentwickelt wird PCI Express vom Konsortium PCI-SIG, und dieses vermeldete am 2. April 2024 das Erreichen der 0.5-Vorabversion von PCIe 7.0. Fertig soll PCIe 7.0 im Jahr 2025 sein.

Um das in ein Verhältnis zu setzen: Derzeit setzen die meisten Computer-Bauteile noch auf PCIe 5.0. Auf Geräte, die PCIe 6.0 nutzen, wird immer noch gewartet und es hieß in der Vergangenheit, dass Konformitätstests im März 2024 beginnen sollten (via Computerbase).

Die Spezifikationen von PCIe 7.0

Vorabversion 0.5 ist nun für die Mitglieder des PCI-SIG verfügbar und es handelt sich dabei um den offiziell ersten Entwurf der Spezifikation, in die das Feedback der Mitglieder nach der Veröffentlichung der Version 0.3 im Juni 2023 eingeflossen ist. Mit der finalen Version von PCIe 7.0 sollen die folgenden Spezifikationen erreicht werden, an denen sich in den vergangenen Monaten nichts geändert hat:

  • 128 GT/s Rohbitrate und bis zu 512 GB/s bidirektional über x16-Konfiguration
  • Verwendung von PAM4-Signalen (Pulsamplitudenmodulation mit 4 Stufen)
  • Fokussierung auf die Kanalparameter und die Reichweite
  • Weiterhin niedrige Latenzzeiten und hohe Zuverlässigkeit
  • Verbesserung der Leistungseffizienz
  • Beibehaltung der Rückwärtskompatibilität mit allen früheren Generationen der PCIe-Technologie

„Die PCIe 7.0-Technologie soll eine skalierbare Interconnect-Lösung für datenintensive Märkte wie 800G-Ethernet, künstliche Intelligenz und Maschinenlernen, Hyperscale Data Centers, HPC, Quanten-Computing und die Cloud sein“, erklären die Mitglieder des PCI-SIG. (sb)

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