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Kundeninformationen in bare Münze umwandeln

Mit aktuellen Informationen von intelligenten Maschinen können Lieferrouten- und Mengen besser berechnet werden, was die Kosten und den Zeitaufwand drastisch senkt.
Die Automatsierung der Industrie wird zwangsläufig auch die Supply Chain automatisieren: Durch intelligente Maschinen werden Signale gesendet, die alle relevanten Kundeninformationen, Standort und Füllstand enthalten.
Diese Signale werden mit Hilfe von Big Data Analyse-Tools kombiniert und verarbeitet und können so automatisch in Bestellungen umgewandelt werden und elektronisch an die Lieferanten weitegeleitet werden. In ihren Cloud-basierten Systemen können die Lieferanten die Aufträge sofort abwickeln und automatisch an die Systeme ihrer Hersteller weitergeben, wo die Produkte von Robotern vollautomatisch hergestellt und kommissioniertwerden.
Überleben wird, wer eine klare Supply-Chain-Strategie hat
Natürlich ist es durchaus denkbar, dass diese Entwicklungen zu einer Kluft zwischen Unternehmensleistungen führen werden. Die Unternehmen, die ihre Supply Chain auch jetzt schon unter einer zuverlässigen Kontrolle haben, werden die neuen Techniken zu ihren Gunsten nutzen können, während Unternehmen mit weniger Kontrolle daran scheitern werden.
Wer noch immer keine klare Strategie für seine Supply Chain hat, wird untergehen. Letzten Endes wird das Problem der Arbeitsplätze nicht daran liegen, dass einige Arbeiter durch Maschinen ersetzt werden, vielmehr werden ganze Unternehmen nicht mehr konkurrenzfähig bleiben können und Belegschaften entlassen.
Fest steht: Kein Unternehmen wird von den Innovationen der Industrie profitieren, wenn die Grundlagen der Supply Chain und der Herstellung nicht fest im Griff des Managements sind. Jetzt ist die Zeit, sich auf die Supply Chain 3.0 vorzubereiten – die automatisierte Supply Chain.
* * Sean Culey... ist Principal bei der Unternehmensberatung Solving Efes
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