Sparsame Leuchte Deutsches Unternehmen fertigt ressourcenschonende LEDs
Weniger Materialeinsatz und die Produktion in Deutschland: Das hessische Unternehmen Carus ist seit September 2014 im LED-Leuchtenmarkt aktiv.
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Besseres LED-Licht Made in Germany: Das verspricht das in Hessen beheimatete Unternehmen Carus. Dieses setzt auf neuartiges Fertigungsverfahren und einen anderen Aufbau der LED-Leuchtmittel aus weniger Komponenten. Damit sollen sich Materialeinsparungen von 260 Tonnen Aluminium, 20 Tonnen Zinn, 40 Tonnen Kupfer und 10 Tonnen Kunst- und Klebstoffen pro Jahr realisieren lassen. Das Produktgewicht reduziert sich schließlich um bis zu 60 Prozent.
Das Unternehmen ist eine Ausgründung von Seidel. Dabei bekommt Carus Komponenten aus Aluminium und Plastik von Seidel geliefert. Denn in der Aluminiumverarbeitung kennt sich Seidel bestens aus, ist doch das das Unternehmen im Tiefziehen und anschließenden Veredeln von Oberflächen vertraut. Auch dass komplett in Deutschland gefertigt wird, ist für den LED-Hersteller kein Problem. Der ganze Fertigungsprozess wurde durchleuchtet. Nun gestatten es die effektiven Prozesse, den Preis auch an die Kunden weiterzugeben.
Materialeffiziente LED-Produktion
Daraus entstanden ist die erste Leuchtmittellinie von Carus, die klassische Glühlampenformen mit E27- oder E14-Fassung bietet. Alle Leuchten emittieren ein warmes Licht, das an die gewöhnliche Glühfadenlampe erinnert. Zudem sind die Leuchtmittel dimmbar und bieten eine Farbtemperatur von 2700 Kelvin. Ihr Lichtstrom liegt zwischen 400 und 600 Lumen. Weitere Produkte sind schon in der Planung, um die Position im Leuchtmittelmarkt weiter auszubauen.
Die Produktionslinie der LED-Leuchtmittel wurde im September 2014 eröffnet. Somit kommen die Leuchten aus Deutschland. Gefördert wird das Unternehmen mit dem Projekt „Materialeffizienz in der Produktion“ im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms des Bundesumweltministeriums.
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