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Der Windows Embedded Compact 7 Bootloader

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Die verschiedenen Bootloader

Der x86 BIOS Loader: Die BIOS-Loader unterstützt die x86-Geräte und lädt das CE Runtime Image in den lokalen Speicher des Target-Systems. Beim Start liest der Loader den Inhalt aus der Datei "boot.ini" inklusive der Boot-Parameter und analysiert die Display-Auflösung, das Netzwerk, serielle Debugging-Schnittstellen und andere Einstellungen.

Eboot Loader: Der Eboot (Ethernet Bootloader) ist ein Netzwerk Bootloader, um das CE Runtime Image von der Entwicklungsumgebung im Platform Builder 8 über eine Netzwerkverbindung zu laden. Der Eboot Loader wird durch einen anderen Bootloader gestartet und kann nicht von selbst gestartet werden. In einer typischen Entwicklungsumgebung, überträgt der Eboot Loader etwa 30mal ein "BOOTME"-Paket über die Netzwerk-Verbindung. Ist die Verbindung mit dem Platform-Manager des Platform Builders hergestellt, lädt der Eboot Lader über ein TFTP das Image zum Target-System.

Loadcepc: Das Programm "Loadcepc" ist ein DOS-Boot-Loader, um x86-Target Systeme zu laden. Der Loader benötigt eine DOS-Umgebung, um das Programm Loadcepc ausführen zu können. Loadcepc lädt die Datei „Eboot.bin“ in den lokalen speicher des Target-Systems. Nun wird, wie gerade beschrieben, das Image "nk.bin" ins RAM geladen und gestartet.

Sboot Loader: Der Sboot Loader ist ein serieller Bootloader, um das WinEC7 Runtime Image vom Blatform Builder zum Target-System zu laden.

* Rudi Swiontek (rudi.swiontek@hilf.de) ist im Bereich Schulung und Entwicklung bei der HILF!GmbH tätig. Als erfahrener Produktspezialist ist er für die Windows-Embedded-Betriebssysteme zuständig. Ralf Ebert (ralf.ebert@silica.de) ist Produktspezialist beim Microsoft-Embedded-Distributor Avnet Silica und dort unter anderem für Design-In-Unterstützung und Beratung zuständig. Zuvor arbeitete er fünf Jahre direkt für Microsoft als Embedded System Engineer.

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