Patentstreit um Hochgeschwindigkeitskabel Credo erreicht im Patentstreit eine Einigung mit Amphenol und Volex

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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Im März 2025 strengten die Verantwortlichen des Unternehmens Credo vor der U. S. International Trade Commission (USITC) eine Klage auf Patentverletzungen gegen die namhaften Hersteller Amphenol, Molex, TE Connectivity und Volex an. Mit Volex und Amphenol wurde eine Einigung erzielt.

Das HiWire-SWITCH-Active-Electrical-Cable von Credo macht die Serververwaltung einer Dual-TOR-Konfiguration überflüssig und stellt dem Server stattdessen nur einen einzigen Port zur Verfügung.(Bild:  Credo)
Das HiWire-SWITCH-Active-Electrical-Cable von Credo macht die Serververwaltung einer Dual-TOR-Konfiguration überflüssig und stellt dem Server stattdessen nur einen einzigen Port zur Verfügung.
(Bild: Credo)

Credo ist ein Spezialist bezüglich Verbindungstechnik und konzentriert sich dabei auf die Halbleiter- und Signalverarbeitungsseite des Hochgeschwindigkeitsbereichs. Man habe eigenen Worten zufolge seit Jahren in die Entwicklung von High‑Speed‑Konnektivitätslösungen (AECs, Active Electrical Cables) als Alternative zu passiven Kupferkabeln investiert – und diese Investitionen wollen geschützt werden.

Deswegen hat das Unternehmen am 13. März 2025 eine Klage wegen Patentverletzung eingereicht und die United States International Trade Commission (USITC) gebeten, eine Untersuchung gegen Amphenol, Molex, TE Connectivity und Volex einzuleiten. Mit diesem Schritt sollte zudem die Einfuhr von Produkten blockiert werden, die die Patente von Credo im Zusammenhang mit aktiven elektrischen Kabeln (AECs) verletzen. Gleichwohl reichte Credo Klagen vor dem Bundesbezirksgericht ein, in denen es eine vorsätzliche Verletzung geltend macht, da Credo jedes dieser Unternehmen im September 2023 über seine Patente informiert hatte.

Mittlerweile haben sich zwei der angeklagten Unternehmen mit den Leuten von Credo in Verhandlungen begeben und man fand eine Einigung. Am 14. August 2025 vermeldete Credo, dass man die Klagen gegen Amphenol umgehend zurücknimmt, wodurch alle Patentstreitigkeiten zwischen den beiden Unternehmen beendet werden. Don Barnetson, Senior Vice President of Product bei Credo, erklärte dazu: „Ich bin froh, dass wir eine einvernehmliche Lösung gefunden haben.“ Welche Vereinbarung die beiden Unternehmen geschlossen haben, wurde nicht öffentlich gemacht.

Knapp zwei Wochen später wurde auch eine Einigung mit den Verantwortlichen von Volex erreicht, wie die Credo-Pressestelle mitteilt. Auch in diesem Fall gibt sich Credo kurz und knapp. Man freue sich über die einvernehmliche Lösung, über die Bedingungen der Vereinbarungen wird Stillschweigen bewahrt. (sb)

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