Preisverleihung Continental, Sick und Zeiss gewinnen beim Microsoft Intelligent Manufacturing Award

Von Susanne Braun 2 min Lesedauer

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Jährlich wird von Microsoft und Roland Berger der Microsoft Intelligent Manufacturing Award, kurz MIMA, verliehen. Im sechsten Jahr des Preises werden unter anderem Sick und Zeiss als Kategoriensieger und Continental als Gesamtsieger für ihre optimierten und intelligenten Fertigungsprozesse ausgezeichnet.

Der MIMA 2025 wurde von Microsoft und Roland Berger verliehen. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Hannover Messe im April statt.(Bild:  Microsoft / Roland Berger)
Der MIMA 2025 wurde von Microsoft und Roland Berger verliehen. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Hannover Messe im April statt.
(Bild: Microsoft / Roland Berger)

Der Microsoft Intelligent Manufacturing Award (MIMA) wird von Microsoft und Roland Berger verliehen und zeichnet Unternehmen aus, die mit digitalen Technologien ihre Fertigungsprozesse optimieren. Der Preis wird seit 2019 vergeben und richtet sich an Unternehmen aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA). Im Fokus stehen dabei innovative Lösungen in Bereichen wie Automatisierung, KI, IIoT und Nachhaltigkeit, die Produktionsabläufe effizienter, ressourcenschonender und wettbewerbsfähiger machen. Die Bewerbungen werden in Kategorien wie Innovate!, Scale! oder Sustainability! bewertet, bevor eine Jury aus Industrie- und Digitalisierungsexperten die besten Projekte kürt.

Passend dazu wurden die Gewinner des Microsoft Intelligent Manufacturing Award (MIMA) 2025 verkündet. Dieses Jahr lag der Fokus auf „Operations“ – also Prozessen rund um Produktion, Lieferketten, Qualitätssicherung und Instandhaltung.  Alle Gewinner setzen auf KI als Schlüsseltechnologie für Effizienz, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit in der Fertigungsindustrie.

Philip Morris Manufacturing & Technology Bologna gewinnt in der Kategorie Innovate! mit einer digitalen Smart Factory, die KI und maschinelles Lernen für Prozessoptimierung und vorausschauende Wartung nutzt. Besonders überzeugend war die Kombination aus Rückverfolgbarkeit, Effizienzsteigerung und Nachhaltigkeitsmaßnahmen.

Zeiss Digital Innovation wird in der Kategorie Scale! ausgezeichnet. Ihr IIoT-System integriert virtuelle und physische Messtechnik in die Präzisionsfertigung. Die Lösung ermöglicht eine Echtzeit-Qualitätskontrolle und sofortige Anpassungen im Produktionsprozess, was Kosten reduziert und Effizienz steigert.

Cereal Docks und Mipu erhalten den Preis in der Kategorie Add Value! für ihre Predictive Factory. Durch KI-gestützte Analysen konnten sie an elf Standorten den Energieverbrauch um 8 Prozent senken, Wartungsaufwand um 20 Prozent reduzieren und Maschinenausfälle um 98 Prozent verringern – und das ohne zusätzliche Hardware-Investitionen.

Sick gewinnt in der Kategorie Disrupt! mit einem KI-gestützten Assistenzsystem, das Fehler frühzeitig erkennt und Produktionsprozesse in Echtzeit optimiert. Mit 99 Prozent Genauigkeit bei der Vorhersage fehlerhafter Teile reduziert die Lösung den Ausschuss und steigert die Qualität.

Diehl Metering wird für Sustainability! ausgezeichnet. Die KI-gestützte Smart-Metering-Technologie hilft Industrieunternehmen, Wasserverluste zu minimieren. Durch frühzeitige Leck-Erkennung und vorausschauende Wartung kann bis zu 40 Prozent des verteilten Wassers eingespart werden.

Der Gesamtsieg geht an Continental für eine KI-Lösung, die Kundenanforderungen aus Dokumenten analysiert und zuordnet. Damit kann das Unternehmen komplexe Entwicklungsprozesse beschleunigen, den Arbeitsaufwand um das Achtfache reduzieren und die Markteinführung neuer Produkte optimieren. (sb)

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