Cypress-PSOC-Tipp Brücke zwischen asynchronen Daten eines UART und den synchronen Daten einer SPI-Schnittstelle
Eine Brücke zwischen den asynchronen Daten eines UART und den synchronen Daten einer SPI-Schnittstelle zu schlagen, mag auf den ersten Blick schwierig erscheinen, doch mit einem programmierbaren
Anbieter zum Thema
Eine Brücke zwischen den asynchronen Daten eines UART und den synchronen Daten einer SPI-Schnittstelle zu schlagen, mag auf den ersten Blick schwierig erscheinen, doch mit einem programmierbaren SOC gestaltet sich auch diese Aufgabe recht einfach, zumal User-Module für das UART- und das SPI-Interface zur Verfügung stehen. Zwischen diesen Funktionsabschnitten können die Daten in RAM gepuffert werden – in beiden Richtungen.
Das UART-User-Modul des PSOC besteht aus einem Sender (TX8) und einem Empfänger (RX8), die jedoch nicht zwingend zusammen eingesetzt werden müssen. Wird z.B. nur ein Sender benötigt, kann an Stelle des UART-User-Moduls nur das TX8-Modul zum Einsatz kommen, um einen digitalen Block zu sparen. Die korrekten Spannungspegel für den RS232-Standard müssen mit einem externen Transceiver hergestellt werden (Bild 1).

SPI-seitig kann das PSOC als Master oder Slave agieren und die SPI-Betriebsarten 0 bis 3 unterstützen. Die SPI-Hardware sendet bzw. empfängt die Daten jeweils in Gruppen zu 8 Bit und ermöglicht System-Interrupts, wenn der Sendepuffer leer oder eine SPI-Transaktion abgeschlossen ist (Bild 2). Geeignet für diese Anwendung sind die PSOCs CY8C29x66, CY8C27x43, CY8CLED16 und CY8CLED8, die jeweils mindestens vier digitale Kommunikationsblöcke aufweisen.
Das vollständige UART-User-Modul und das SPI-User-Modul belegen zusammen drei digitale Kommunikationsblöcke. Diese Zahl reduziert sich auf zwei, wenn UART-seitig nur ein Empfänger bzw. nur ein Sender benötigt wird. In diesem Fall kommen auch die Bausteinfamilien CY8C24/21xxx, CY8C23x33, CY8CLED02/04, CY7C603xx, CY7C64215 und CYWUSB6953 in Betracht.
Artikelfiles und Artikellinks
(ID:265611)