Boundary Scan

Boundary Scan als flexible und kostengünstige Testlösung

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Eine automatische Testlösung wie Boundary Scan ist zwingend notwendig

Testaufbau: Eine kleinere Baugruppe und zwei Boundary-Scan-Pfade
Testaufbau: Eine kleinere Baugruppe und zwei Boundary-Scan-Pfade
Deswegen war eine automatisierte Testlösung zwingend notwendig und die logische Konsequenz auf die Anforderungen seitens der Entwickler. Horst Eixenberger hatte schon einige Jahre mit dem Gedanken gespielt sich ein JTAG/Boundary-Scan-System anzuschaffen. Allerdings hatten die Manpower und der hohe Arbeitsdruck diesem Wunsch lange Zeit einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Das Baugruppen-Design hat sich durch den massiven Einsatz von FPGAs/CPLDs immer mehr „in Richtung Boundary Scan entwickelt“. Aus diesem Grund nahm die Bedeutung der späteren Testbarkeit stetig zu. Und da programmierbare Logik wie CPLD- oder FPGA-Bausteine von Haus aus die benötigte Boundary-Scan-Architektur beinhalten, wurde im Januar 2009 der logische Schritt vollzogen und ein Boundary-Scan-System angeschafft. Die Wahl fiel auf den Prüfspezialisten Göpel electronic.

Low-Cost-Lösung Boundary Scan vom erfahrenen Anbieter

Erfasst Hard- und Software: Der Gesamtsystem-Test mit ScanBooster/USB DesignerStudio
Erfasst Hard- und Software: Der Gesamtsystem-Test mit ScanBooster/USB DesignerStudio
Die Abteilung CODAC entschied sich für das ScanBooster/USB-DesignerStudio, welches JTAG/Boundary-Scan-Anwendungen innerhalb kürzester Zeit erstellt und sowohl Hard- als auch Software umfasst. Für die notwendigen Basis-Test ist das System nach Ansicht von Horst Eixenberger völlig ausreichend und ist auch von der Kostenseite interessant. Er hatte den Boundary-Scan-Markt schon länger verfolgt und war oftmals auf Göpel electronic aufmerksam geworden.

Neben einem guten Eindruck des Unternehmens waren letztendlich die ständigen Weiterentwicklungen, die Produktunterstützung, der Support, die Produktvielfalt, eine räumliche Nähe und auch die „faire Kaufberatung“ die ausschlaggebenden Argumente. Daraus folgte, dass die Mitarbeiter von Göpel zusammen mit Eixenberger und Sellmair vor Ort in Garching ein charakteristisches Referenzdesign durchspielten. Eine erste Infrastruktur- samt Interconnectiontests konnte ebenfalls erstellt werden.

Boundary-Scan-Systeme bieten Schnittstellen für Layout-Programme

Dieses Basistests wurden in nur 30 Minuten realisiert und das mit einem überzeugenden Ergebnis. Hinzu kam, dass die Boundary-Scan-Systeme der Thüringer Firma Schnittstellen für viele Layout-Programme bieten, was insbesondere im Forschungsumfeld wichtig ist, da hier verschiedenste Systeme als Insellösungen existieren.

Bewusst entschied sich die Abteilung CODAC des Max-Planck-Instituts für eine kleine Lösung, da diese später ohne Probleme aufrüstbar ist. Horst Eixenberger spricht von einem „top Preis-Leistungs-Verhältnis für den Anwender“, wenn er auf das ScanBooster/USB-DesignerStudio zu sprechen kommt. Das System läuft stabil, und wenn es doch einmal Probleme geben sollte, stehen die Applikations-Mitarbeiter von Göpel sofort zur Verfügung.

Ein Lob gilt auch dem logischen Aufbau des Boundary-Scan-Systems, da es sich um eine intuitive Lösung handelt. Alle automatisierten Tests und Testdurchläufe sind nach Kundenaussage „Knopfdrucklösungen“, welche die Arbeitsabläufe sichtlich erleichtern sollen.

Einerseits garantiert ScanBooster/USB-DesignerStudio die gewünschte Flexibilität, und andererseits sind durch die integrierte Programmiersprache CASLAN spezifische kundendefinierte Tests möglich, die mit den interaktiven Dialogen auch von Operatoren durchgeführt werden können.

Erhöhte Testabdeckung und dauerhafte Kostensenkung Dank Boundary Scan

Durch selbst programmierte Cluster-Tests erhöhen die Techniker des CODACs die Testabdeckung noch weiter und finden sogar Fehler, die vorher nicht detektierbar gewesen wären. Man verspricht sich eine dauerhafte Kostensenkung samt Erhöhung der Qualität und Zufriedenheit der Kunden und hat laut Gerald Sellmair „ein gutes Bauchgefühl“ beim Ausliefern der getesteten Systeme und ein mächtiges Werkzeug zur Analyse, wenn Baugruppen einmal streiken oder fehlerhaft sind.

Summa Summarum haben es die Entwickler der CODAC Elektronik Entwicklung am Max-Planck-Institut in Garching nicht bereut, auf das System Boundary Scan von Göpel electronic zu setzen. Im Gegenteil, denn wie viel Kosten und Zeit hätte man in der Vergangenheit sparen können, wenn man diese Lösung schon eher gehabt hätte.

* * Stefan Meißner ist bei Göpel electronic in Jena für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Der Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerald Sellmair und Horst Eixenberger, Max-Planck-Institut, CODAC (COntrol and Data ACqusition) Elektronik Entwicklung in Garching.

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