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Microchip liefert auch ein aufwendigeres Starterkit, das auf dem Flaggschiff-32-Bit-Mikrocontroller basiert: das PIC32MZ2048ECH144 mit 200 MHz. Das Embedded-Connectivity-Starterkit DM320006 PIC32MZ kann mit anderen Systemen kombiniert werden, um Bluetooth-Funktionen zu unterstützen.
Das Multimedia Expansion Board 2 (DM320005-2) umfasst ein Grafiklaufwerk ohne Controller, 4,3-Zoll-WQVGA-Display, Multi-Touch-PCAP-Tastensteuerung (Projected Capacitive Touch), VGA-Kamera, Wi-Fi, Bluetooth HCI-Modul, 24-Bit-Stereo-Audio-Codec basierend auf dem AK4953 von AKM Semiconductor, einen 3-Achsen-Beschleunigungsmesser und einen Temperatursensor. Eine Demo-Möglichkeit für Microchips Software-Framework MPLAB Harmony wird integriert, um Bluetooth-Daten- und -Audioanwendungen zu unterstützen.
Angesichts der Komplexität von Bluetooth-Audio- und -Steueranwendungen können Entwickler vor der Frage stehen, wie und an welcher Stelle die Entwicklung begonnen werden soll. Die kritische Komponente ist immer der Mikrocontroller selbst. Wie bereits erläutert, eignen sich 32-Bit-Mikrocontroller und ihre 32-Bit-Befehlssätze ideal für die gleichzeitige Verwendung von Audio und Steuerung.
Tabelle hilft bei Auswahl der richtigen Lösung
Um eine erste Entscheidung über das geeignete Kit zu treffen, können Entwickler die Tabelle (siehe Bildergalerie) zu Rate ziehen, in der die Anwendungen und die entsprechenden Speicher- und MIPS-Anforderungen beschrieben sind. Die erste Spalte (Beschreibung) gibt an, welche Bluetooth-Profile und anderen Anwendungen ausgeführt werden. Auch wenn es sich hier nur um Beispiele zu Demonstrationszwecken handelt, ist im Vergleich erkennbar, dass die Speicher- und Spitzen-MIPS-Anforderungen von der einfachsten Anwendung (nur Bluetooth Data Stack) bis hin zur anspruchsvollsten Anwendung (multiple Profile und hochwertiger ACC-Decoder) deutlich voneinander abweichen können.
Eine neue Ära der Bluetooth-Entwicklung, in der Datensteuerungs- mit Audiofunktionen kombiniert werden, wird die Einführung zahlreicher neuer Anwendungen fördern, die mehrere gleichzeitig aktivierte Bluetooth-Profile, multiple Steuerpunkte und multiple Verbindungen einsetzen. Der Entwicklungsprozess für diese Anwendungen kann sich schwierig gestalten, da aufwendige Bluetooth-Interoperabilitäts- und Kompatibilitätstests nötig sind. Viele dieser Anwendungen erfordern auch den Einsatz eines 32-Bit-Mikrocontrollers, nicht unbedingt aufgrund der Datentiefe, sondern aufgrund der erforderlichen Befehlssatz-Ressourcen.
Entwicklungskits und Firmware-Lösungen, die von Halbleiterherstellern angeboten werden, reduzieren den Entwicklungsaufwand erheblich, doch es gibt keine Lösung für alle Fälle. Entwickler sollten die richtige Lösung für ihre Anwendung im Hinblick auf die Firmware-Verfügbarkeit sowie Hardware-Leistung sorgfältig auswählen.
Weitere Informationen zu den in diesem Artikel beschriebenen Produkten finden Sie über die angegebenen Links zu den Produktseiten auf der Digi-Key-Website.
Dieser Artikel basiert auf einer Präsentation von Michael Skow, Applications Engineering Group Lead der MCU32-Abteilung von Microchip Technology, auf der 2014 MASTERs Conference von Microchip.
* Jack Shandle ist Autor beim US Publishing House Hearst Electronic Products
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