16 Bit A/D-Wandler Bipolare Wandler mit integrierter Referenz

Redakteur: Kristin Rinortner

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(fd)

Maxim hat mit den Bausteinen MAX11166 und MAX11167 die eigenen Angaben zufolge branchenweit kleinsten bipolaren ±5 V A/D-Wandler mit einer Auflösung von 16 Bit auf den Markt gebracht. Die ADC verfügen über eine integrierte Referenz (typ. 6 ppm/°C) mit Puffer. Dadurch soll der Platzbedarf gegenüber Konkurrenzlösungen um mindestens 88 % verringert werden. Sie können Eingangssignale in einem Bereich von ±5 V verarbeiten, obwohl sie nur von einer unipolaren +5V-Spannungsquelle gespeist werden. Mit einer Leistungsaufnahme von 19,5 mW, einer Abtastrate von 250 bzw. 500 kSample/s und einer Stromaufnahme von 1 µA im Shutdown-Modus eignen sich die ADC für Datenerfassungs-Systeme in Präzisions-Messanwendungen, industriellen Steuerungen und Prozesssteuerungen, medizinischen Instrumenten und automatischen Prüfsystemen. Die Bausteine werden in einem 3 mm x 3 mm großen TDFN-Gehäuse mit 12 Pins angeboten und sind für einen Temperaturbereich von –40 bis 85 °C spezifiziert. Das Signal-Rauschverhältnis wird mit 92,6 dB angegeben, die Linearität mit ±0,5 LSB INL und ±0,2 LSB DNL.

Die A/D-Wandler kommunizieren über eine SPI-kompatible serielle Schnittstelle mit einem Logikpegel von 2,5; 3; 3,3 oder 5 V. Das serielle Interface kann genutzt werden, um in Anwendungen mit mehrkanaliger simultaner Abtastung mehrere ADC hintereinanderzuschalten. Um die Synchronisation und das Timing in einem System zu erleichtern, bietet das Interface auch die Option eines ‚Busy‘-Signals. Die proprietäre Architektur mit eingangsseitiger Ladungspumpe ermöglicht das direkte Abtasten hochohmiger Signalquellen.

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