Projekt- und Auftragsabwicklung nach Kanban Betriebsergebnisse über 10% mittels C-Methode
In der deutschen Elektronikbranche gibt es nur wenige Unternehmen, die anhaltend auf ein Betriebsergebnis (EBIT) verweisen können, das 10% und mehr beträgt. Unternehmen, welche die sogenannte C-Methode anwenden, erreichen dagegen mindestens 10% EBIT, manche sogar über 20%, behauptet Prozessexperte Ilmar Mantz.
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Die von Ilmar Mantz entwickelte C-Methode ist ein umfassendes Konzept und Instrument zur Einführung des Ziehprinzips in allen Geschäftsprozessen der Projekt- und Auftragsabwicklungskette nach Kanban. Das ist eine neue Art des Gestaltens der Geschäftsprozesse, da Kanban bisher nur in der Bereitstelllogistik bekannt ist. Sie ist umfassend und vereinigt Strategie und Methodik sowie Systemtechnik und Instrumente.
Ergänzt wird die C-Methode durch intensive Betreuung im Context-Management, um die Nachhaltigkeit des Ziehprinzips zu gewährleisten. „Damit lässt sich in (fast) jedem Unternehmen die Voraussetzung für hohe Betriebsergebnisse schaffen – vor allem bei Einzel- und Kleinserienfertigern, aber auch Serienherstellern“, behauptet Mantz.
Ziehprinzip löst Drückprinzip ab und verhindert Störungen

Dieses Prinzip in die Geschäftsprozesse der Auftragsabwicklung zu übertragen ist neu – und es funktioniert. Das mit der C-Methode realisierte Ziehprinzip (Pullprinzip) erschließt die im Drückprinzip (Pushprinzip) bestehenden, systemimmanenten Potenziale von Effizienz und Effektivität. Im Drückprinzip werden vorhandene Potenziale durch ständige Störungen, Unterbrechungen, ungeeignete Planungsroutinen, Eilaufträge etc. geradezu vernichtet (siehe Grafik).
Da das Drückprinzip die Auswirkungen der Störungen – und darauf kommt es an – nicht frühzeitig erkennen kann, kommt es zu Frust, Unzufriedenheit und Leistungseinschränkung bei den Mitarbeitern bis hin zur Resignation gegenüber möglicher Leistungsbereitschaft.
Der betriebliche Alltag in Produktionsunternehmen des Drückprinzips beinhaltet nahezu unbemerkt erhebliche Widerstände. „Die da oben haben keine Ahnung!“ oder „Die da unten machen nicht, was wir wollen!“ beschreibt nur die Oberfläche.
Das Prozessmanagement des Drückprinzips kennt kein internes Kunden-Lieferanten-Verhältnis, zumindest lebt es nicht. Und damit fehlen die wichtigsten Voraussetzungen für Effizienz und Effektivität: Das frühzeitige aktive Verhindern von Störungen.
Durchgängige interne Kunden-Lieferanten-Perlenkette

Die ständige und permanente Sicherung der (internen) Machbarkeit ist die unverzichtbare Voraussetzung für ein funktionierendes Ziehprinzip! Hat das Unternehmen mit der C-Methode das Ziehprinzip eingeführt, so kann schlussfolgernd festgestellt werden, dass annähernde Störungsfreiheit im Prozessmanagement herrscht. Die logische Erklärung für die immens guten Betriebsergebnisse.

Ein wesentlicher Baustein des Prozessmanagements ist die Herstellung einer durchgängigen internen Kunden-Lieferanten-Perlenkette, die es im Drückprinzip nicht gibt! Und zwar vom Vertrieb, Konstruktion über die Planung bis zur Fertigung und Versand. Störungen bedeuten für den internen Kunden – der interne Empfänger von Leistungen – immer die fehlende Machbarkeit seiner Aufgabe.
Die mit der C-Methode hergestellte Transparenz und die mit dem Handshake-Verfahren etablierte eindeutige Verantwortlichkeit für Ergebnisse (Produktivität, Effektivität, Termine etc.) ermöglicht es, eine ständige Prozessqualität aufrecht zu erhalten. Ein Erfolgsgeheimnis der C-Methode.
Bereits in zahlreichen Unternehmen erfolgreich eingeführt
Die C-Methode ist bereits in zahlreichen Unternehmen eingeführt worden und hat beachtliche Erfolge zu verzeichnen. Branchenunabhängig, ob Maschinenbau oder Elektrotechnik, ob Einzel- oder Klein- oder Serienfertiger. Die Betriebsergebnisse dieser Unternehmen haben sich verdoppelt, ebenso wie der Umsatz.
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