Sensor schrumpft, Leistung wächst Baumer zeigt daumengroßen ToF-Sensor OT200 mit 2-Meter-Reichweite

Von Manuel Christa 1 min Lesedauer

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Baumer hat den bislang kleinsten ToF-Sensor mit der größten Reichweite im Miniaturformat vorgestellt. Der OT200 erkennt Objekte bis zu zwei Meter Entfernung, obwohl er kaum größer ist als ein Daumen. Auch der neue OT330 bietet zusätzliche Reichweite bei kompakter Bauweise.

Die neuen Baumer ToF-Sensoren OT200 (Bild) und OT330 bringen Time-of-Flight-Technologie mit spezifischer Optik und ausgefeilter Algorithmik. Typische Anwendungsfelder sind Intralogistik, Gerätebau sowie Solar- und Halbleiterfertigung.(Bild:  Baumer)
Die neuen Baumer ToF-Sensoren OT200 (Bild) und OT330 bringen Time-of-Flight-Technologie mit spezifischer Optik und ausgefeilter Algorithmik. Typische Anwendungsfelder sind Intralogistik, Gerätebau sowie Solar- und Halbleiterfertigung.
(Bild: Baumer)

Mit dem OT200 hat Baumer einen Time-of-Flight-Sensor entwickelt, der Abstände über die Laufzeitmessung von Licht ermittelt und dabei neue Maßstäbe setzt: Unter zwei Millimeter Blindbereich selbst bei „Ultraschwarz“, zwei Meter Reichweite und ein Gehäuse, das in jede Nische passt. Damit richtet sich der Sensor an Anwendungen, die bislang zwischen Platzbedarf und Erkennungsleistung abwägen mussten – etwa in der Intralogistik, im Gerätebau oder in der Halbleiterfertigung. Der größere OT330 erkennt Objekte sogar bis 2,5 Meter Entfernung. Baumer empfiehlt ihn als vielseitigen Allrounder mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Beide Sensoren arbeiten mit Infrarotlaser, das macht sie unempfindlicher gegenüber Farben, Oberflächen, Fremdlicht oder Verschmutzungen. Auch in rauen Umgebungen mit Rauch oder Sprühnebel sollen sie zuverlässig funktionieren.

Einfache Ausrichtung und Konfiguration mit Bordmitteln

Die Bedienung der Sensoren ist schlicht gehalten. Die Ausrichtung gelingt mit dem roten Alignment-Guide auf Knopfdruck. Mit der qTarget-Technologie ist die optische Achse exakt im Gehäuse zentriert. Und das Teach-Verfahren qTeach sorgt für eine intuitive Konfiguration – ohne Schraubendreher oder Software. Die neuen Modelle setzen auf Varianten wie SmartReflect, also Lichtschranken, die ohne Reflektor auskommen. Dadurch entfallen zusätzliche Bauteile, was laut Baumer Montage und Wartung vereinfacht.

Ein Sensor für schwierige Fälle

Time-of-Flight-Sensoren sind prädestiniert für Objekte, bei denen klassische Lichttaster an ihre Grenzen stoßen, etwa bei dunklen, glänzenden oder strukturierten Oberflächen. Auch schräge Winkel oder unregelmäßige Geometrien beeinträchtigen die Erkennung kaum. Baumer bringt diese Technologie jetzt mit eigener Optik und eigener Algorithmik in neue Formate.

Das neue Portfolio deckt nun Reichweiten von null bis 2,5 Meter ab. Zur Verfügung stehen Rotlaser oder Infrarotlaser, verschiedene Baugrößen – darunter auch Hygiene- und Washdown-Varianten sowie flexible Designs für den platzsparenden Einbau. (mc)

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