WLAN Ethernet Port Adapter

Automatisierungskomponenten in WLANs integrieren

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Einfache Einbindung in das Funknetz

Mit dem neuen industriellen WLAN Ethernet Port Adapter FL WLAN EPA stellt Phoenix Contact ein Client-Modul zur Verfügung, das Automatisierungskomponenten mit Ethernet-Schnittstelle WLAN-fähig macht. Das kompakte und robuste IP65-Gehäuse vereint dabei das industrielle WLAN-Funkmodul und eine spezielle zirkular polarisierte Antenne in einem Gerät (Bild 4).

Bild 4: In das Funkmodul FL WLAN EPA ist eine zirkular polarisierte Antenne integriert worden, um eine zuverlässige Funkverbindung in metallischer Umgebung sicherzustellen (Archiv: Vogel Business Media)

Aufgrund der Richtcharakteristik der integrierten Antenne kann das Client-Modul auch auf Metallflächen montiert werden, ohne dass Leistungseinbußen auftreten.

Die Verbindung zwischen Automatisierungs- und Funkkomponente erfolgt über eine kostengünstige und unempfindliche Ethernet-Leitung, was die abgesetzte Installation des WLAN-Moduls an einer günstigen Position im Feld vereinfacht. Ein weiter Spannungsversorgungsbereich von 9..30 V DC und die geringe Leistungsaufnahme von weniger als 1,8 Watt erlauben auch akkubetriebene mobile Anwendungen.

Applikationsanforderungen flexibel realisieren

Alle wichtigen WLAN-Funktionen des WLAN Ethernet Port Adapters lassen sich via Ethernet mittels SNMP oder AT-Commands durch eine Steuerung zur Laufzeit steuern und überwachen. Neben der Konfiguration und Diagnose des FL WLAN EPA kann der Anwender nach neuen Access Points suchen, Verbindungen auf- und abbauen oder Roaming-Vorgänge steuern. Somit ist eine flexible Realisierung von Applikationsanforderungen durch das Steuerungsprogramm möglich.

Der neue WLAN Ethernet Port Adapter FL WLAN EPA zeigt, dass durch ein spezielles Gerätedesign leistungsfähige und zuverlässige Funkverbindungen selbst im industriellen Umfeld einfach aufgebaut werden können. Durch die Konzentration auf die WLAN-Client-Funktion und die an automatisierungstypische Anwendungen angepasste Leistungsfähigkeit bleibt die Bauform des Funkmoduls trotz der integrierten Spezial-Antenne kompakt. Umfangreiche Steuerungsfunktionen eröffnen darüber hinaus neue Möglichkeiten, um die vielfältigen applikativen Anforderungen umzusetzen.

* Dipl.-Ing. Jürgen Weczerek ist Produktmanager Wireless Networks bei Phoenix Contact Electronics in Bad Pyrmont

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