Touchscreen-Bordcomputer Audis e-bike macht automatisch Wheelies

Peter Koller

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Die Autohersteller scheinen ihre Zukunft zumindest zum Teil auf zwei statt vier Rädern zu sehen: Auch Audi stellt jetzt ein hochentwickeltes Elektro-Fahrrad vor.

Vollgepackt mit Elektronik: Audis e-bike Wörthersee(Fotos:  Audi)
Vollgepackt mit Elektronik: Audis e-bike Wörthersee
(Fotos: Audi)

Bei der diesjährigen Wörthersee-Tour, dem 31. Treffen der Audi-, VW-, Seat- und Skoda-Fans ab 16. Mai, hat das E-Bike seine Weltpremiere: Trial-Biker Julien Dupont und Downhill-Spezialistin Petra Bernhard demonstrieren ihre Stunt- und Streetbike-Fähigkeiten.

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„Bei der Entwicklung des Audi e-bike Wörthersee haben wir uns von den Gestaltungsprinzipien des Motorsports inspirieren lassen“, erklärt Hendrik Schaefers, Designer im Concept Studio in München. „Das E-Bike wirkt hochpräzise, hochemotional und strikt funktionell. Die Funktion des Sportgeräts stand im Mittelpunkt der Gestaltung. Alle Designelemente richten sich deshalb konsequent an technischen Features aus.“

Die luftige Rahmenstruktur sorgt für einen niedrigen Schwerpunkt und ein kompaktes Gesamtvolumen. Dadurch ist das E-Bike in sportlichen Extremsituationen besonders agil. Die Lithium-Ionen-Batterie ist im Rahmen untergebracht. Der Akku ist nach zweieinhalb Stunden vollgeladen. Für lange Trial-Touren lässt sich der Akku mit wenigen Handgriffen entnehmen und durch eine geladene Batterie ersetzen.

Der Rahmen und die Schwinge, die das Hinterrad führt, sind aus Kohlenstofffaser-verstärktem Kunststoff (CFK) gefertigt. Die 26 Zoll großen Laufräder, ebenfalls aus Karbon, tragen ein neuartiges, Kraftfluss-optimiertes „Audi ultra blade“-Design mit breiten, flächigen Speichen. „Bei der Materialauswahl konnten wir zeigen, wie eng das Design und die ultra-Leichtbaukompetenz miteinander verknüpft sind“, so Hendrik Schaefers.

Homogene LED-Lichtbänder schließen die Rahmenstrukturen ab und sind damit auf den ersten Blick als Audi-Lichtsignatur erkennbar. Für extreme Tricks und Stunts kann die Sitzbank in die Rahmenstruktur eingelassen werden. Auf Knopfdruck hebt sie sich stufenlos aus der Rahmenstruktur heraus und der Biker kann sich in angenehmer Position aufsetzen.

Die Fahrmodi und zahlreiche weitere Funktionen sind über einen Touchscreen-Bordcomputer zu steuern. Das Smartphone des Fahrers ist per WLAN mit dem Bordcomputer verbunden – beim Starten wird so zum Beispiel die Wegfahrsperre deaktiviert. Videobilder von der Trial-Fahrt oder von einem Trick, die die Helmkamera aufzeichnet, gelangen über das Smartphone in Echtzeit ins Internet. Jeder erfolgreich durchgeführte Trick wird dabei mit Erfolgspunkten belohnt. Mit zunehmender Punktezahl erhält der Fahrer Auszeichnungen und das Anforderungslevel steigt. Über ein Gesamtranking im Internet ist es möglich, sich mit anderen Fahrern und Freunden zu messen. Deren Aufenthaltsort wiederum kennt der Fahrer über Facebook-Statusmeldungen, die auf dem Display des Audi e-bike Wörthersee angezeigt werden.

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