Internet der Dinge ASM Assembly Systems sieht sich als Motor für Industrie 4.0

Franz Graser

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Der Systemlieferant für die Elektronikfertigung ASM Assembly Systems baut die Lösungen in den Bereichen Produktionsplanung und -steuerung, Materiallogistik, Rüstprozesse und Automatisierung aus. Das Ziel lautet, Vorreiter für die Umsetzung von Fertigungskonzepten wie Industrie 4.0 zu werden.

Die integrierte Fertigung: Die enge Verzahnung der Prozesse, ein Automatisierungsgrad von 75 Prozent und die nachhaltige Verringerung von Fertigungsfehlern haben das Siemens-Elektronikwerk Amberg (EWA) zur besten Fabrik Europas gemacht. (Bild:  ASM Assembly Systems)
Die integrierte Fertigung: Die enge Verzahnung der Prozesse, ein Automatisierungsgrad von 75 Prozent und die nachhaltige Verringerung von Fertigungsfehlern haben das Siemens-Elektronikwerk Amberg (EWA) zur besten Fabrik Europas gemacht.
(Bild: ASM Assembly Systems)

Das Konzept der vierten industriellen Revolution, kurz Industrie 4.0, propagiert unter anderem einen hohen Vernetzungsgrad der Maschinen und Prozesse in der Fertigung, was eine sehr flexible Produktion ermöglicht. Für viele Fertiger klingt das wie ferne Zukunftsmusik, auch deshalb, weil viele Details noch nicht geklärt scheinen.

Günter Schindler, der Leiter des Bereichs Bestückungslösungen bei ASM Assembly Systems, kennt diese Problematik: „Abstrakte Top-Down-Ansätze scheitern. Dafür bewegen sich Wirtschaft und Technologie zu schnell, Unternehmen und Marktanforderungen sind zu unterschiedlich“, gibt Schindler die enttäuschenden Erfahrungen wider, die die Industrie mit Integrationskonzepten wie CIM (Computer Integrated Manufacturing) gemacht hat.

Laut Schindler wählt ASM daher einen anderen Weg und kann bereits viele Grundlagen für Industrie 4.0 vorweisen: „Ob Planungssoftware, unterbrechungsfreie Rüstwechsel, intelligente Materiallogistik mit kurzen Wegen in der SMT-Fertigung oder auch die automatisierte Umstellung von Bestückprogrammen über Codes auf den Leiterplatten – wir bieten bereits heute viele Lösungen, die auf Effizienz, Qualität und Flexibilität wirken und sich so für Elektronikfertiger schnell rechnen.“

Zugleich seien die ASM-Entwickler bestrebt, diese Prozesse und Lösungen immer stärker miteinander zu integrieren und so die Basis für Industrie 4.0 und die sogenannte Smart Factory zu schaffen. Die Richtung ist bereits zu erkennen: Beispielsweise schlägt die Software den Fertigungsverantwortlichen Produktionsfolgen vor, die im Hinblick auf die Maschinenrüstung optimiert sind. Ein intelligentes Lagersystem unterstützt die Materiallogistik, Feeder lassen sich während der laufenden Bestückung auf- und abrüsten.

„Dank der heute schon erreichten Integration unserer Lösungen praktizieren unsere Kunden bereits die unter dem Stichwort Industrie 4.0 diskutierten automatisierten Produktwechsel“, so Günter Schindler.

Ein weiterer Integrationsschritt soll durch die Übernahme des Druckerspezialisten DEK folgen. So sollen Drucker, Inspektionssysteme und Bestückautomaten künftig intensiv miteinander kommunizieren und ihr Zusammenspiel in einer geschlossenen Rückkoppelungsschleife automatisiert optimieren.

CEO Günter Lauber sieht ASM Assembly Systems in einer guten Ausgangslage, um die Fertigungskonzepte gemeinsam mit den Kunden umzusetzen: „Wir können und wollen den bislang oft abstrakt diskutierten Themen Industrie 4.0 und Smart Factory Leben einhauchen. Wir haben sowohl in der Hardware als auch in der Software die Ideen, das Know-how und die erforderlichen Ressourcen, um eine effiziente Integration der Lösungen voranzutreiben.“

Zudem kenne ASM die Prozesse und Anforderungen der Fertiger. Gemeinsam ließen sich so Lösungen entwickeln, die die Fertigung optimieren und Gewinne realisieren helfen.

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