Erneuerbare Energien Apple: Der bunte Apfel will grüner werden

Von Susanne Braun 2 min Lesedauer

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Apple investiert in mehrere Solar- und Windenergieprojekte in Griechenland, Italien, Polen, Rumänien und Lettland. Ziel ist es, den Stromverbrauch der Apple-Kunden bis 2030 mit grüner Energie abzudecken und regional wirtschaftliche Impulse zu setzen.

Apple plant, Strom aus dem 99 MW-Windpark von Nala Renewables im rumänischen Kreis Galați zu beziehen. Dies geschieht im Rahmen eines langfristigen Vertrags, der von OX2, dem derzeitigen Bauherrn des Projekts, abgeschlossen worden ist.(Bild:  Apple)
Apple plant, Strom aus dem 99 MW-Windpark von Nala Renewables im rumänischen Kreis Galați zu beziehen. Dies geschieht im Rahmen eines langfristigen Vertrags, der von OX2, dem derzeitigen Bauherrn des Projekts, abgeschlossen worden ist.
(Bild: Apple)

Das Tech-Unternehmen Apple verstärkt in Europa sein Engagement für die Stromgenerierung aus erneuerbaren Energien, um damit unter anderem den CO₂-Fußabdruck zu verringern, der durch die Kundennutzung der Apple-Geräte entsteht. Deswegen investiert der Konzern im Rahmen der Initiative Apple2030, um bis zum Jahr 2030 das Ziel zu erreichen, den Stromverbrauch der Nutzer der Apple-Geräte vollständig mit sauber gewonnener Energie abzudecken.

In Europa steckt Apple Mittel in großflächige Projekte mit einer angepeilten Leistung von 650 MW und dem Ziel, bis 2030 rund 3.000 Gigawattstunden erneuerbare Energie in das Stromnetz einzuspeisen. Dazu zählen eine Stromabnahmevereinbarung mit dem griechischen 110-MW-Solarprojekt Helleniq Energy und die Investition in ein italienisches Projekt, das noch im Oktober 2025 eine Solaranlage auf Sizilien ans Netz bringt.

In Polen hat das Unternehmen den Bau einer 40-Megawatt-Solaranlage des Entwicklers Econergy unterstützt, die noch in diesem Jahr ans Netz gehen soll. In Rumänien bezieht Apple künftig Strom aus einem 99-Megawatt-Windpark im Kreis Galați, realisiert von OX2 im Auftrag von Nala Renewables. Auch in Lettland hat Apple eine der ersten unternehmensbezogenen Stromabnahmevereinbarungen des Landes mit European Energy geschlossen, um Energie aus einem der größten Solarparks des Landes mit 110 Megawatt zu beziehen. Zudem hat Apple in Spanien die Entwicklung eines 131-Megawatt-Solarprojekts von ib vogt in Segovia ermöglicht, das bereits Anfang des Jahres in Betrieb gegangen ist.

Das Unternehmen setzt gezielt auf Projekte in Europa, die Teile des Stromnetzes mit hoher Kohlenstoffintensität adressieren – durch den Bau oder die Förderung von Solar- und Windanlagen in etwa Polen, Rumänien und Lettland. Damit zeigt Apple strategisches Bewusstsein für Wirkung dort, wo der Nutzen besonders groß sein kann. Gleichzeitig aber bewegt sich das Unternehmen im Vergleich zu großen Versorgern oder spezialisierten Energieinfrastrukturinvestoren, die hunderte oder tausende Megawatt Kapazität errichten und Milliardenbeträge investieren, in einem deutlich kleineren Volumen. (sb)

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