Wearables Activity-Tracker sind an Hand und Fuß beliebt

Redakteur: Franz Graser

Sogenannte Activity-Tracker dienen der Kontrolle und Aufzeichnung von Gesundheits- und Fitnessdaten. Von Januar bis September 2014 wurden in Deutschland in den von der GfK erfassten Vertriebskanälen 230.000 Geräte verkauft.

Das Fitnessband von Microsoft soll eine Akkulaufzeit von bis zu 48 Stunden aufweisen. Es funktioniert als Armbanduhr, misst Vitalfunktionen wie den Herzschlag oder die Hauttemperatur, zeigt Kurznachrichten an und kann mit Cortana, der digitalen Assistentin von Microsoft, in Dialog treten.
Das Fitnessband von Microsoft soll eine Akkulaufzeit von bis zu 48 Stunden aufweisen. Es funktioniert als Armbanduhr, misst Vitalfunktionen wie den Herzschlag oder die Hauttemperatur, zeigt Kurznachrichten an und kann mit Cortana, der digitalen Assistentin von Microsoft, in Dialog treten.
(Bild: Microsoft)

Zwei Drittel der verkauften Tracker waren mit einer mobilen Schnittstelle ausgestattet. Der Durchschnittspreis lag bei rund 80 Euro. Eine GfK-Umfrage zeigt außerdem, dass sich 73 Prozent der Befragten in Deutschland vorstellen können, einen Activity-Tracker zu tragen, der in die Kleidung oder ein schmückendes Accessoire integriert ist. Besonders geeignet seien demnach Armbänder oder Schuhe.

Als wichtigstes Kaufkriterium nennen 30 Prozent der Befragten die Kompatibilität mit dem Smartphone, an zweiter Stelle (20 Prozent) steht der Preis, und 15 Prozent legten hohen Wert auf die Genauigkeit der Angaben. Weniger häufig wurden Kriterien wie die Batterielaufzeit genannt.

Rund der Hälfte der von der GfK befragten Frauen kann sich vorstellen, einen Tracker in Form eines Armbandes zu tragen, unter Männern ist es rund ein Drittel. Schuhe liegen sowohl bei Männern als auch bei Frauen auf dem zweiten Platz.

Auffällig ist: Je jünger die Umfrageteilnehmer sind, desto eher sehen sie Schuhe als geeignetes Kleidungsstück für die Geräte. der Anteil der 16- bis 29-Jährigen, die dies befürworten, liegt bei 28 Prozent. Dagegen sehen nur 14 Prozent der Befragten über 50 die Schuhe als ideal an.

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