80 Jahre Lego

7 neue Gründe, warum Lego für Ingenieure fast unverzichtbar ist

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4. Weil man damit Geheimnisse der Nanotechnologie lüften kann

Die Lego-Versuchsanordnung von Frechette und Drazer(Johns Hopkins University)
Die Lego-Versuchsanordnung von Frechette und Drazer
(Johns Hopkins University)

Joel Frechette und German Drazer sind zwei Professoren für Chemical and Biomolecular Engineering an der renommierten Johns Hopkins Universität und arbeiten daran, sogenannte Labs on a Chip zu entwickelt – Miniaturlabore, die mit Hilfe von Halbleiterfertigungsverfahren hergestellt werden und Ärzten künftig innerhalb von Sekunden etwa ein Blutbild liefern sollen. Winzige Labyrinthe im Nanomaßstab sind ein wesentlicher Teil von Labs on a Chip und dienen dazu, die einzelnen Moleküle etwa des Blutes zu trennen. Allerdings sind die dabei auftretenden Kräfte aufgrund der Winzigkeit dieser Labyrinthe schwer zu erforschen. Aus diesem Grund haben Frechette und Drazer sich das Labyrinth einfach aus Lego im großen Maßstab nachgebaut. So wurde eine Grundplatte im regelmäßigen Muster mit runden Steinen bestückt und in einem Tank mit Glyzerin versenkt. Kleine Kugeln aus Stahl und Plastik übernahmen die Rolle der Moleküle. Mit Kameras wurde ihr Weg durch das Lego-Labyrinth verfolgt. Laut den Forschern, die das Ergebnis ihrer Arbeit im renommierten Magazin Physical Review Letters veröffentlicht haben, lassen sich die Beobachtungen auch auf das Verhalten echter Moleküle in einem Lab on a Chip extrapolieren.

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