Nachwuchs-Forscher 600 Fachbesucher bei Doktorandentag von Volkswagen

Redakteur: David Franz

Mehr als 600 Fachbesucher haben am Doktorandentag des Volkswagen Konzerns teilgenommen. Im Wolfsburger MobileLifeCampus stellten 95 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschungsarbeiten vor.

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Schwerpunktthemen waren Fahrerassistenzsysteme, Mitarbeiterförderung, E-Mobilität sowie Vertrieb und Marketing. Insgesamt betreut Volkswagen rund 490 junge Frauen und Männer bei ihrer Promotion.
Schwerpunktthemen waren Fahrerassistenzsysteme, Mitarbeiterförderung, E-Mobilität sowie Vertrieb und Marketing. Insgesamt betreut Volkswagen rund 490 junge Frauen und Männer bei ihrer Promotion.
(Bild: clipdealer.de)

Dr. Horst Neumann, Vorstand für Personal, Organisation und IT der Volkswagen Aktiengesellschaft, sagte: „Innovationsstärke ist in der Automobilindustrie ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Der Volkswagen Konzern mit seinen zwölf Marken und Standorten in der ganzen Welt bietet jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hervorragende Bedingungen, um an unterschiedlichsten Projekten zu forschen. Das Spektrum reicht von der technischen Entwicklung über Produktion und Personalarbeit bis zu Vertrieb und Marketing. Volkswagen fördert damit hoch qualifizierten Nachwuchs, der für den künftigen Erfolg des Unternehmens unentbehrlich ist."

Betriebsrätin Daniela Cavallo sagte: „Die präsentierten Forschungsarbeiten der Doktoranden sind ein eindrucksvoller Beleg dafür, wie viel Know-how und Potenzial in der Volkswagen Mannschaft steckt. Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben drei Jahre lang nicht nur für ihre Doktorarbeiten geforscht. Sie waren auch wertschöpfend für das Unternehmen tätig. Dafür gebührt ihnen Dank und Anerkennung, denn ihre Arbeit trägt dazu bei, dass Volkswagen auch künftig gut aufgestellt ist."

Prof. Dr. Jürgen Leohold, Leiter der Volkswagen Konzernforschung und Leiter der AutoUni in Wolfsburg, betonte: „Die Doktorandinnen und Doktoranden gehen mit ihren Forschungsarbeiten wichtige Schritte in die Zukunft. Das hilft uns beispielsweise, Kundenerwartungen von übermorgen schon heute zu erkennen und frühzeitig Lösungen zu erarbeiten. Ihre Arbeiten zeigen neue und teils unkonventionelle Wege auf und eröffnen neue Sichtweisen. Praktiker, Experten und Nachwuchs-Forscher arbeiten bei Volkswagen Hand in Hand. Das ist Teamarbeit, die allen nützt."

Auf dem Wolfsburger MobileLifeCampus präsentierten die Doktorandinnen und Doktoranden der Marken Volkswagen Pkw, ŠKODA, Audi, Porsche, MAN, Scania sowie der Volkswagen Group China ihre Promotionsarbeiten zu Themen aus zwölf Fachbereichen. 26 Aussteller forschen zum Thema Antriebstechnik, 14 Aussteller forschen zur Produktion, jeweils elf zu Elektronik und Fahrzeugtechnik, neun zu Fragen aus dem Bereich Personal, Organisation und IT.

Aus dem Bereich Elektronik beispielsweise erläuterte Stefanie Blabl ihre Arbeit zur Anpassung von Medieninhalten an den Fahrerzustand mit der Frage: „Podcast oder Musik?". Aus dem Bereich Produktion stellte Serdal Sivri seine Forschung zum Thema „Prozessorientiertes Wissensmanagement in der Modellpflege" vor. Katharina Lenz aus dem Bereich Personal & Organisation zeigte ihre Arbeit zu „Erwartungen und Qualifizierungspotenzialen des dualen MINT-Studiums".

Ausstellungsstände, Exponate, zwölf Fachvorträge und mehrere Themenrundgänge förderten auf dem Doktorandentag den intensiven Austausch zwischen erfahrenen Experten und wissenschaftlichem Nachwuchs. Mehr als 600 Fachbesucher waren beim diesjährigen Doktorandentag zu Gast.

Die Doktorandinnen und Doktoranden bei Volkswagen fertigen ihre Dissertationen innerhalb von drei Jahren an. Sie arbeiten dabei eng mit dem jeweiligen Fachbereich zusammen, der ihnen auch einen Promotionsbetreuer an die Seite stellt. Nach der Promotion ist die Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis bei Volkswagen möglich. Die Doktorandensprecher Stefanie Augustine und Rolf Kunzler betonten: „Das Doktorandenprogramm von Volkswagen ist erstklassig. Neben der fachlichen und überfachlichen Qualifikation ist die enge Verknüpfung der Dissertationsthemen mit den Projekten der jeweiligen Abteilung sehr wertvoll. Hier können wir von dem Wissen der Fachexperten profitieren."

Das Doktorandenkolleg, der Zusammenschluss aktueller und ehemaliger Volkswagen Doktoranden, fördert das Netzwerk der Promovierenden untereinander. Das Doktorandenkolleg und alle seine Aktivitäten werden in verschiedenen Arbeitskreisen in Eigenregie organisiert und durchgeführt.

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