Aufgemerkt 1972 – Das Aus für den Rechenschieber

Gerd Kucera

Anbieter zum Thema

In der Rubrik Aufgemerkt stellt die Redaktion ELEKTRONIKPRAXIS regelmäßig Meilensteine aus der Geschichte der Elektronik vor. Diesmal: Der elektronische Taschenrechner.

Kam 1977 auf den Markt: Der TI-51-III von Texas Instruments(Bild:  Gerd Kucera)
Kam 1977 auf den Markt: Der TI-51-III von Texas Instruments
(Bild: Gerd Kucera)

Mit dem HP-35 von Hewlett Packard erschien 1972 der erste technisch-wissenschaftliche und nur handflächengroße Taschenrechner mit Funktionen für trigonometrische, logarithmische und exponentielle Berechnungen. Er wurde ein Verkaufserfolg und leitete das Ende der damals noch weit verbreiteten Rechenschieber ein.

Aufgemerkt: Weitere Höhepunkte der Elektronikgeschichte

Als Eingabelogik kam die umgekehrte polnische Notation zur Anwendung (hierbei werden zuerst die Operanden eingegeben und danach der darauf anzuwendende Operator).

Doch nicht jeder Ingenieur und Student konnte sich mit dieser Methode anfreunden. Ihr Leiden endete 1977 mit der Markteinführung des TI-51-III von Texas Instruments.

Dieser technisch-wissenschaftliche Rechner war die Europaversion des TI-55 mit achtstelliger roter LED-Anzeige und zweistelligem Exponenten.

Er beherrschte Winkelfunktionen, Logarithmen und Statistiken und ließ sich auch programmieren. 32 Programmschritte waren möglich. Seine Berechnungen waren auf zehn Stellen genau.

(ID:30578320)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung