Arbiträr-Funktionsgenerator Zwei Kanäle und Bandbreiten von 350 und 500 MHz sowie 1 GHz

Mit Funktions- und Arbiträrsignalgeneratoren können Entwickler ganz unterschiedliche Signale erzeugen. Speziell für die Embedded-Elektronik bietet Siglent seine Generatoren der Serie SDG7000A.

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(Bild: Siglent)

Innerhalb der Performance-Serie bringt Siglent den SDG7000A heraus. Der zweikanalige Arbiträr-Funktionsgenerator wird in drei Varianten angeboten. Sie unterscheiden sich in der maximalen Ausgangsfrequenz. Die Geräte sind mit den Bandbreiten 350 und 500 MHz sowie 1 GHz erhältlich. Beide verfügen über unabhängige Kanäle und lassen sich per Menüsteuerung kombinieren. So kann man beispielsweise Störungen auf dem Nutzsignal simulieren oder komplexe, modulierte Signale erzeugen.

Neben Standardkurvenformen wie Sinus, Rechteck, Dreieck und Puls, kann der Anwender Gaußsches Rauschen mit der gerätespezifischen Bandbreite oder bandbegrenzt ausgeben. Ferner ist es möglich, das Rauschen per Menüeinstellung auf das Nutzsignal aufzuaddieren. Ebenfalls eine Standard-Funktion ist es, Zufallsbitsequenzen (PRBS) zu erzeugen. Alle Geräte sind mit einem Speicher von 512 MPkt ausgestattet, um selbstdefinierte Signale zu erstellen. Mithilfe der Punkt-für-Punkt-Ausgabe und einer Abtastrate bis 2,5 GS/s (TrueArb-Technik) können die Nachteile der DDS-Technik beseitigt werden und Arbiträrsignale mit hoher Wiedergabegenauigkeit und reduziertem Jitter erzeugt werden.

Benutzerdefinierte Signale mit dem Arbiträr-Generator

Benutzerdefinierte Signale kann der Anwender mit der Software „EasyWave“ oder direkt am Gerätedisplay erzeugen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, arbiträre Kurven aus Text- oder CSV-Files zu importieren. Im Sequenzmodus können verschiedenste Kurvenformen lückenlos aneinandergereiht werden. Für jedes Segment der Kurve kann die Anzahl der Wiederholungen definiert werden.

Die maximale Ausgangsspannung beträgt bei 50 Ohm externer Last bis zu 12 V. Bei der Ausgabe von Signalen in eine hochohmige Umgebung sind bis zu 24 V möglich. Die Ausgänge lassen sich als Single-Ended oder Differentiell konfigurieren. Das Gerät erzeugt je nach Anwendung modulierte Signale sowie analoge Modulationen. Optional lässt sich die digitale IQ-Modulation ergänzen. Damit kann man sowohl I- und Q-Basisbandsignale, als auch komplex modulierte Signale mit einer Trägerfrequenz bis 1 GHz und einer Symbolrate von bis zu 500 MS/s erzeugen.

Zwei Module: TTL- und LVDS-Signale

Für Anwendungen mit bis zu 16 digitalen Signalen besteht die Möglichkeit, den Generator mit zwei unterschiedlich Digitalmodulen zu ergänzen. Dazu gibt es ein Modul für TTL- und ein Modul für LVDS-Signale. Die maximal erzielbare Datenrate liegt damit bei 1 Gbps.

Damit Anwender alle Funktionen gut bedienen können, wird eine gut durchdachte Benutzeroberfläche benötigt. Aus dem graphisch aufgebauten Zentralmenü kann man alle Einstellungen schnell erreichen. Die Bedienung erfolgt direkt am Fünf-Zoll Touchdisplay oder alternativ per Maus. Implementiert ist ein Webserver, mit dem sich wird eine zusätzliche PC-Steuersoftware zur Fernsteuerung des Generators überflüssig.

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