Funktionale Sicherheit Wie sichere Maschinen den Menschen schützen

Margit Kuther

Anbieter zum Thema

Der Mensch ist unverzichtbar, um Maschinen zu bedienen, die Fertigung zu überwachen und Anlagen zu warten. Dabei hat er ein Anrecht auf einen sicheren Arbeitsplatz.

Functional Safety: Sicherheitsfunktionen werden zunehmend in die Automatisierungssysteme integriert
Functional Safety: Sicherheitsfunktionen werden zunehmend in die Automatisierungssysteme integriert
(Bild: EBV)

In der Vergangenheit waren Systeme zur Maschinensicherheit separate Einheiten zum Schutz des Maschinenbedieners. Die einzelnen Komponenten waren innerhalb eines Maschinenbereichs durch ein eigenes Netzwerk verbunden, um genau definierte Sicherheitsziele zu gewährleisten. Nachteil: gesamte Produktionslinien standen still, sobald ein Fehler auftrat.

Mit der Weiterentwicklung von Fertigungs- und Prozesstechnik wurden auch die Sicherheitssysteme intelligenter; elektronische Komponenten ermöglichten Funktionen, die sich bisher nicht oder nur schwer realisieren ließen.

Funktionale Sicherheit mittels zuverlässiger Hard- und Software realisieren

Sicherheitsfunktionen werden heute zunehmend in die Automatisierungssysteme integriert. Das ermöglicht sowohl produktivere Prozesse als auch intelligentere und anpassungsfähigere Sicherheitskonzepte.

EBV: "The Quintessence of Functional Safety"

„Funktionale Sicherheit“ hat auch in der Distribution einen hohen Stellenwert, denn auf der Suche nach sicheren Bauteilen wenden sich etliche Entwickler an ihren Distributor. EBV etwa erläutert das Thema „Funktionale Sicherheit" umfassend in seiner aktuellen Wissens-Magazinreihe. Interessenten erhalten das deutschsprachige EBV-Gratismagazin "The Quintessence of Functional Safety" über die Online-Site von EBV. Dieser Beitrag ist ein Auszug aus der EBV-Broschüre.

RFID schafft mehr Sicherheit

Die RFID-Technologie verhindert etwa Manipulationen an Sicherheitsschalter und gewährleistet so, dass etwa eine Schutztür an einer Drehmaschine geschlossen bleibt. Denn der arbeitende Mensch handelt nicht immer vernünftig und versucht, Sicherheitssysteme zu umgehen, weil er meint, so schneller arbeiten zu können.

Mechanische Sicherheitsschalter lassen sich leicht austricksen, indem eine Metallklammer den Kontakt schließt. RFID-Schalter dagegen bestehen aus einem Sender und einem Empfänger. Nur wenn das an der Tür befestigte Gegenstück die richtige Code-Nummer übermittelt und sich im definierten Empfangsbereich des Schalters befindet, wird die Anlage freigegeben.

Optoelektronische Schutzeinrichtungen wie Lichtschranken oder Lichtvorhänge finden ihren Einsatz bei zyklischen Bedienereingriffen, zum Beispiel zum Bestücken einer Werkzeugmaschine.

Durch die intelligente Verknüpfung verschiedener Sensoren lassen sich derartige Systeme sogar so auslegen,dass Material ohne Herunterfahren der Maschine in oder aus dem Gefahrenbereich transportiert werden kann, Personen aber die Sicherheitsfunktion auslösen.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:34984510)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung