Solarwatt Start einer neuen Fertigungslinie in Dresden

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Der sächsische Spezialist für Photovoltaik-Module, die Solarwatt aus Dresden, nimmt eine neue Fertigungslinie in Betrieb. Mit diesem Schritt hat das Unternehmen seine Kapazität auf 400 MWp erweitert und konnte 140 neue Arbeitsplätze schaffen.

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Solarwatt in Dresden startete eine neue Fertigungslinie und verdoppelte seine Kapazität (Bild: Solarwatt)
Solarwatt in Dresden startete eine neue Fertigungslinie und verdoppelte seine Kapazität (Bild: Solarwatt)

Solarwatt aus Dresden nimmt eine neue Fertigungslinie für Solarmodule und ein neues Logistikzentrum in Betrieb. In einer feierlichen Eröffnung startete Dr. Frank Schneider, Vorstandsvorsitzender von Solarwatt, gemeinsam mit Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich die neu errichtete Produktionslinie.

Verdopplung der Kapazität und 140 neue Arbeitsplätze

"Mit dem Aufbau der weltweit modernsten Modulfertigung, die nun die Produktion aufnehmen wird, stellt sich Solarwatt den Herausforderungen der kommenden Jahre", sagte Dr. Frank Schneider. Das Unternehmen erweitert seine Kapazitäten von 200 MWp auf bis zu 400 MWp und hat dafür in der sächsischen Landeshauptstadt erneut 35 Mio. Euro investiert.

Mit dieser Investition schafft das Unternehmen 140 neue Arbeitsplätze.

Alle 28 Sekunden ein neues Solarmodul

Kern der neuen, hochautomatisierten Fertigungslinie auf 3800 m² Hallenfläche sind 29 Industrieroboter, die das Handling der Solarmodule übernehmen. Ein weiterer Bestandteil ist der größte Laminator der Welt. Die Linie, die zunächst noch im Dreischichtbetrieb arbeitet, wird alle 28 s ein Solarmodul produzieren.

Modernes Logistikzentrum hat Solaranlage mit Leistung von 260 kWp

Dr. Frank Schneider (CEO SOLARWATT AG, rechts) und der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich bei der Werkseröffnung in Dresden. (Bild: Solarwatt)
Dr. Frank Schneider (CEO SOLARWATT AG, rechts) und der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich bei der Werkseröffnung in Dresden. (Bild: Solarwatt)
Außerdem übernahm der Dresdner Solarmodulhersteller sein neu errichtetes Logistikzentrum. Auf 13.000 m² Fläche verfügt der zweistockige Neubau über 2600 Palettenstellplätze, auf denen zukünftig versandfertige Solarmodule gelagert werden.

Zu dem Gebäude gehören außerdem über fünf Dockingstationen, eine Seitenladerampe und drei Aufzüge. Auf dem Dach und an der Fassade des Logistikzentrums befinden sich zwei Solaranlagen. Insgesamt 1350 Module mit einer Gesamtleistung von 260 kWp erzeugen Solarstrom, der ins öffentliche Netz eingespeist wird.

Ein Teil der Solaranlage wird von der hauseigenen Forschungsabteilung als Testfeld genutzt.

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