Neuer Supercomputer am DKRZ

Mistral rechnet für die Klimaforschung

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"Wir wollen den Klimawandel berechnen und nicht verursachen"

Klima-Optimierung von Flufrouten: Skizze der Luftverkehrs-Routenführung für kostenoptimierten Luftverkehr (rote Pfeile) und für Klima-optimierten Luftverkehr (grüne Pfeile)
Klima-Optimierung von Flufrouten: Skizze der Luftverkehrs-Routenführung für kostenoptimierten Luftverkehr (rote Pfeile) und für Klima-optimierten Luftverkehr (grüne Pfeile)
(Quelle: REACT4C (http://www.dkrz.de/Klimaforschung/HLRE-Projekte/focus/react4c))

Obwohl „Mistral“ 20-mal leistungsfähiger ist als sein Vorgänger, verbraucht er aber nur in etwa dieselbe Menge Energie. Das gelingt unter anderem dadurch, dass der Rechner über eine Warmwasserkühlung verfügt, so dass die Hauptenergie direkt dort abgeführt werden kann, wo sie entsteht, nämlich an den Prozessoren und Speicherbausteinen.

„Wir haben uns aus zwei Gründen zum Ziel gesetzt den Energieverbrauch am Deutschen Klimarechenzentrum so weit wie möglich zu reduzieren: einerseits aus ökonomischen Gründen, denn auch wir bekommen eine Stromrechnung. Mindestens genauso stark wiegt aber der nicht unerhebliche ökologische Fußabdruck durch die Klimaforschung. Und diesen möchten wir so klein wie möglich halten. Schließlich wollen wir den Klimawandel berechnen und verstehen und ihn nicht selbst verursachen“, erklärt Professor Dr. Thomas Ludwig.

Für die Finanzierung des Gesamtprojekts stehen 41 Millionen Euro zur Verfügung, die zu zwei Dritteln vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und zu einem Drittel von der Helmholtz-Gemeinschaft getragen werden. Die Finanzmittel werden dem DKRZ dabei über das Helmholtz-Zentrum Geesthacht – Zentrum für Material- und Küstenforschung (HZG) zur Verfügung gestellt. Gebaut wurde der Hochleistungsrechner von der französischen Firma Bull, die zur Atos-Gruppe gehört.

* Jana Meyer arbeitet in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ).

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