FDI-Technologie Hersteller gehen den nächsten Harmonisierungsschritt bei der Feldgeräte-Integration

Redakteur: Gerd Kucera

Um den Einsatz der Technik zur Geräteintegration FDI (Field Device Integration) zu beschleunigen, haben führende Hersteller vereinbart, den Aufgabenbereich des EDDL-Cooperation-Teams zu erweitern und in die FDI Cooperation überzuführen.

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Führende Hersteller haben vereinbart, den Aufgabenbereich des EDDL-Cooperation-Teams zu erweitern und in die FDI Cooperation überzuführen. Das soll den Einsatz der Technik zur Geräteintegration FDI (Field Device Integration) beschleunigen. Die Kooperation wird sich zunächst aus den Interessenverbänden FDT Group, Fieldbus Foundation, Hart Communications Foundation, OPC Foundation und Profibus Nutzerorganisation sowie den Unternehmen ABB, Emerson, Endress+Hauser, Honeywell, Invensys, Siemens und Yokogawa zusammensetzen.

Die Field Device Technology (FDT) standardisiert die Kommunikations- und Konfigurationsschnittstelle zwischen sämtlichen Feldgeräten und Hostsystemen. FDT bietet eine gemeinsame Umgebung für den Zugriff selbst auf die speziellsten Gerätefunktionen. Damit lässt sich jedes Gerät über die standardisierte Oberfläche konfigurieren, bedienen und instandhalten – unabhängig vom Hersteller, Typ oder Kommunikationsprotokoll.

Dem Plug & Play ein Stück näher

Im Jahr 2007 wurde auf der Hannover-Messe das FDI-Projekt ins Leben gerufen. Zu diesem Zeitpunkt trat die FDT Group dem EDDL Cooperation Team (ECT) bei mit dem vorrangigen Ziel, mit EDDL und FDT/DTM eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten. Seitdem wurde das Projekt mit Augenmass in Richtung der konvergenten FDI-Lösung vorangetrieben. Die Hinzunahme von Herstellern, die zugesagt haben, FDI-Device-Pakete in ihren Systemen und Produkten zu unterstützen, stärkt dieses Bestreben, indem zusätzliche Mittel für den Abschluss des Projektes zur Verfügung gestellt werden.

Neben der endgültigen Festlegung der auf Mitte 2010 terminierten FDI-Spezifikation umfasst der Aufgabenbereich des erweiterten EDDL Cooperation Teams gemeinsame Design- und Test-Tools, ein gemeinsames Binärformat sowie einen gemeinsamen Interpreter, übergreifend für das Hart-, FF- und Profibus-Protokoll. Ziel ist, die Forderung der Endanwender, eine einheitliche Geräteintegrationslösung für die Prozessindustrien zu schaffen, für alle Leitsysteme, Feldgeräte und Protokolle, umzusetzen.

Ein Meilenstein in der Harmonisierung

„Für Siemens ist dies ein Meilenstein auf dem Weg der industrieweiten Harmonisierung der Geräteintegration“, konstatiert Anton S. Huber, CEO der Siemens-Division Industry Automation, „zum ersten Mal hat eine bedeutende Zahl von Herstellern vereinbart, einen solchen Standard zu schaffen. Der Nutzen für Endanwender und Hersteller wird enorm sein. Daher werden wir die FDI-Technologie in unseren Systemen und Produkten voll unterstützen, sobald sie zur Verfügung steht.“

(ku)

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