Making-of-Video ESE Kongress digital 2021 – ein Blick hinter die Kulissen

Von Sebastian Gerstl

Sechs Tage volles Programm, 141 Beiträge auf fünf parallelen Streaming-Kanälen, über 1000 Teilnehmer: Damit der ESE Kongress 2021 auch digital zum Erfolg wurde, war einiges an technischem und personellem Engagement nötig. Im Making-of-Video werfen wir einen Blick hinter die Kulissen von Deutschlands größten Fachkongress zu Embedded Software Engineering.

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ELEKTRONIKPRAXIS-Chefredakteur Johann Wiesböck (rechts) und ESE-Kongress Moderatorin Martina Hafner (links) live im Kongress-Studio: Einblicke in die Entstehung und Umsetzung digitalen ESE Kongress 2021.
ELEKTRONIKPRAXIS-Chefredakteur Johann Wiesböck (rechts) und ESE-Kongress Moderatorin Martina Hafner (links) live im Kongress-Studio: Einblicke in die Entstehung und Umsetzung digitalen ESE Kongress 2021.
(Bild: Peter Siwon)

Frühzeitig hatte sich das Team des ESE Kongress auch 2021 dazu entschlossen, den deutschen Leitkongress rund ums Thema Embedded Software Engineering lieber ein weiteres Mal virtuell stattfinden zu lassen. Keine leichte Entscheidung – denn trotz regelmäßig mehr als 1000 Teilnehmern lebt die Konferenz mit seinen live moderierten, knapp 100 Präsentationen, 18 Kompaktseminaren, drei Keynotes und zusätzlichen kostenlosen Tooltipps nicht nur von der fachlichen Dichte, sondern auch der familiären Atmosphäre und dem regen, direkten Austausch seiner Teilnehmer. Doch angesichts der zum Jahresende wieder dramatisch gestiegenen Corona-Fallzahlen zahlte es sich aus, bereits früh auf ein digitales statt auf ein Präsenz-Format zu setzen.

So konnte der 2021 zum zweiten Mal in digitaler Form ausgetragene ESE Kongress, der vom 31. Dezember bis zum 3. Dezember stattfand, von der im Vorjahr gesammelten Erfahrung profitieren und erneut ein starkes, reichhaltiges Programm im virtuellen Format anbieten. Und die Embedded-Software-Branche nahm dieses Angebot wohlwollend an: 2021 fanden sich während des fünftägigen Kongresses insgesamt 1046 gemeldete Teilnehmer aus 479 Unternehmen auf der Kongressplattform ein, um sich über die neusten Trends zu informieren und praktisches Fachwissen zu Themen wie Software-Implementierung, Projektmanagement, Test & Qualität oder Open Source Compliance auszutauschen. Insbesondere die Zahl der teilnehmenden Firmen hatte im virtuellen Format hier im Vergleich zu den Vorjahren merklich zugelegt. Einen Einblick in Planung, technische Umsetzung und Durchführung des digitalen ESE Kongress 2021 haben wir hier in einem Making-Of-Video zusammengestellt:

Digitales Format: Nachhaltige Auswirkungen auf den Entwickleralltag

„Die aktive Beteiligung von über 200 Personen aus Industrie und Wissenschaft bei der Gestaltung des Kongresses zeigt das große Interesse am Thema Embedded Software Engineering und gibt uns als Veranstalter das Vertrauen, das für die Organisation des ESE Kongress schon immer der größte Ansporn war”, so MicroConsult-Geschäftsführer Ingo Pohle. „Die Pandemie-Einschränkungen haben gezeigt, wie wichtig automatisierte Remote-Zugriffe auf Systeme sind, die im Notfall alle wichtigen Lebensbereiche abdecken. Automatisierung und Digitalisierung benötigen zuverlässigen Embedded-Software-Code.”

Fast zwei Jahre Corona-Pandemie haben sich nicht nur auf die Präsentation des Kongress selbst ausgewirkt - auch Software-Ingenieure arbeiten zunehmend von Zuhause. Hier gab es einige interessante Beobachtungen: „Vor zwei Jahren ging der Trend ja hin dazu, dass mehr Leute wieder ins Büro kommen sollen. Davon kann heute natürlich keine Rede mehr sein”, sagte Peter Schedl, Program Manager Industry Solutions bei IBM und langjähriges Urgestein auf dem ESE Kongress, im morgendlichen Begrüßungsgespräch, dass die Konferenz-Programmleiter Johann Wiesböck und Martina Hafner zur Einstimmung an jedem Konferenztag mit einschlägigen Embedded-Experten führten. Aber die Erfahrungen hätten gezeigt, dass das Arbeiten aus dem Home Office trotzdem meist problemlos funktioniere. Er sehe ganz deutlich, dass die Home Office Praxis in weiten Teilen auch nachhaltig Bestand haben werde.

Auch die Teilnehmer waren generell voller Lob für die Art und Organisation der Austragung – auch wenn aufgrund des digitalen Formats die Möglichkeit zum spontanen „Kaffeegespräch” durchaus vermisst wurde. Besonders hervorgehoben war die Möglichkeit zum nachträglichen Abruf von Videos auf der Plattform oder die Gelegenheit, durch die virtuelle Art der Austragung auch einmal spontan in einen Parallel-Track schauen zu können. Hier können sich durchaus auch Anregungen für künftige, auch wieder physisch abgehaltene, Kongresstage finden.

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