Conti-Chefaufseher: „Autoindustrie wird politisch zerstört“



  • Wolfgang Reitzle, Aufsichtsratschef von Continental, wirft der Politik die „Zerstörung der Automobilindustrie“ vor. Hersteller und Kunden würden in die „noch nicht wirklich marktreife E-Mobilität“ getrieben.

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  • @admin Der Herr sollte sich mal Fragen warum nach Jahren die E-Autos seiner Meinung noch nicht Marktreif sind. Gibt es hier eine Blockadehaltung, gerade der Automobilindustrie oder deren Zulieferer. Wie stark will sich der Deutsche Autobauer noch abhängen lassen in der Technik von morgen. Wer nicht vorn mit dabei ist läuft hinterher, und momentan kann der Treiber der EAutos gar nicht so viele Fahrzeuge prodzieren wie verkauft werden können. Auch das ewige geleiere von Wasserstoff fällt einem auf. Eine Technik die keine Vorteile bringt, nur einen höheren Technischen und Energetischen Aufwand sowie extremen Kosten im Unterhalt, dann unterm Strich steht wieder ein EAuto da das statt geladen eben betankt wird. In aktueller Technik in der Reichweite übertrifft das EV den H2EV aber um das doppelte. Und was viele noch nicht verstanden haben. Als EAuto Besitzer fährt man nicht zum aufladen, es lädt wenn es sowieso steht, und keiner muss dabei stehen bleiben wie beim tanken. Das nennt sich Parallelisierung von Abläufen. z.B. Einkaufen und gleichzeitig laden. In der Arbeit sitzen und gleichzeitig laden. Nachts schlafen und gleichzeitig laden. Man startet immer mit 100%. Die Verbreitung der Ladesäulen ist immens groß, nur wer sich nicht damit befasst dem Fallen die niedlichen kleinen Säulen nicht auf da sie nicht 10km gegen den Wind leuchten wie die Reklame der Tankstellen.
    Die E-Mobilität ist technisch bereit. Sind es die Deutschen Autobauer und Zulieferer auch?, oder schauen sie zu wärend die Vorreiter elektrisiert davon fahren.



  • Der Herr sollte mal sein Gehirn einschalten und anfangen zu LERNEN was andere Länder für Produkte ( E-Autos ) herstellen, Wege beschreiten und nicht solchen Unsinn äußern - was ihn in den selben Sack steckt - wo schon der amerikanische Präsident drin ist.
    Die "Automobilindustrie" hat mit Vorsatz BETROGEN.



  • Ich denke, es macht keinen Sinn mit einem Herr Weil oder anderen Politikern ernsthaft über dieses Thema zu diskutieren. Wenn sich etwas einmal als politische Zwangsneurose festgesetzt hat, ist die Krankheit nicht mehr heilbar.
    Zum Glück hat die Politik die Lösung des Problems bereits auf den Weg gebracht: KI ist ein geförderter Zukunftsmarkt... Wenn ich KI Entwickler wäre, würde ich mir zum Start eher bescheidene Anforderungen ins Lastenheft schreiben. Wie wäre es mit einem Politiker-Bot?



  • Ich empfehle den Film "Who killed the electric car?"
    In den 1990ern kam die Elektroautowelle auc Kalifornien,
    am Ende erstickt durch die Ölindustrie und die Autohersteller.
    Damals konnten die das, weil sie selber die Autos hergestellt haben.

    Heute baut jemand anders die Autos - und das erfolgreich.

    Das erinnert and die Dampflockhersteller... die Sternmotorbauer...
    die Walkmanhersteller... die Fertiger von Handys mit Tastatur... die TV-Röhrenhersteller...

    Am Ende gewinnt die vom Verbraucher bevorzugte Technik.
    Dass der inzwischen die ökologisch bessere Variante wählt ist gut - und keine Konsequenz der Politik.
    Wenn die eingessenen Hersteller diesen Trend verpassen dürfen sie hinterher nicht jammern.

    BMW1502e - 1972, vollelektrisch
    VW Golf 1 zu Ölkriesenzeiten in den 70ern - vollelektrisch
    VW Golf 2 1985/86 - vollelektrisch
    VW Golf 3 1995/96 - vollelektrisch
    Toyota RAV4ev, 1995 - vollelektrisch
    Honda EV+, 1995 - vollelektrisch
    GM EV1 1995 - vollelektrisch
    Mercedes Epic Minivan, 1995 - vollelektrisch
    Ford EV Ranger, 1995 - vollelektrisch

    Die Liste läßt sich fortsetzen.
    Die Automobilindustrie konnte es bereits - sie wollte es damals nicht.
    Heute will es der Kunde und hat plötzlich die Wahl, es bei dem zu kaufen, der es anbietet.

    Wer sich den Veränderungen des Marktes nicht anschließt fällt eben hinten runter.
    Und wer das aktiv verschläft und nur meint "Am Verbrenner ist noch Potential zu bergen" hat es auch kaum besser verdient.



  • @r-kaptur Ja unser Problem ist, dass wir von Menschen mit Halbwissen regiert werden. Das trifft auf die Entscheidungen bezüglich CO2 , Elektro Kfz. und Corona zu. Mann sollte einfach unsere erstklassigen Wissenschaftler ran lassen und nicht die sogenannten 'Experten' und schon hätten wir sinnvolle Lösungen. Momentan hat man das Gefühl, dass je nachdem welche Lobbyisten Einfluss gewinnen, die Politik Ihre Richtung ändert.
    Wir haben in der Schule gelernt das CO2 extrem wichtig für Photosynthese und die O2 Konzentration auf dem Planeten ist. Der Auspuff des E-Autos
    befindet sich immer noch im Kraftwerk und ein Maske schützt nicht vor Viren.....



  • @martin-schulz
    Sehr geehrter Herr Schulz,
    es zweifelt doch niemand an, dass wir in Europa seit über 100 Jahren elektrische Antriebe bauen können. Wir können immer noch weltweit führende elektrische Umrichter produzieren und Elektromotoren und die besten Getriebe, die man für Geld kaufen kann.
    Der Zwang diese jetzt zu aller erst in individuell bewegliche Transportmittel (Autos) einzubauen, deren Umweltbilanz mittels virtuell klimaneutralem Primärenergieeinsatz schönzurechnen und den von Ihnen zitierten Marktwettbewerb massiv zu unterlaufen und zu manipulieren, hat damit aber nichts zu tun. Mit so einer Denke würden wir heute noch Kutschen gemäß behördlicher Ausschreibung bauen...BER und DB lassen grüßen...
    Mit besten Grüßen R. Kaptur



  • @admin Schon seit etwa vielleicht drei Jahren werden mehr Verbrenner produziert als es der Markt brauchen kann. Da wundert es nicht, das jetzt, wo der Kunde sein Geld nicht mehr so großzügig ausgibt, es Probleme mit dem Absatz von Verbrennern gibt.
    Der Mut zur Nische hat gefehlt - bin aber zuversichtlich, das es noch möglich ist, den Schwenk zu schaffen.
    Andere Industriezweige "Computergrafik" haben es nicht geschafft. Gut das es Tesla gibt - so gibt es einen "Motivationstreiber".



  • @r-kaptur
    Alle neuen und mit aktuellen Zahlen unterlegten Studien belegen, dass das Elektroauto die
    ökologisch bessere Variante ist.
    Hier weiterlesen
    Und warum bitte unterläuft eine Verordnung den Markt, die ALLE Hersteller gleichermaßen trifft?

    Dass die Autoindustrie sich nicht von selbst bewegt beweist deren freiwillige Selbstverpflichtung von 1990, spätestens bis 2005 den Flottenverbrauch auf unter 100g CO2/km zu reduzieren.
    Ergebnis: 0.

    Jetzt drängt der Klimawandel zum Handeln, grade so unvorhersehbar wie jedes Jahr plötzlich Weihnachten ist.
    Da helfen leider auch die fragwürdigen Stammtischparolen über den ins Kraftwerk verlängerten Auspuff nicht - es sei denn natürlich @f-grossmann Sie persönlich habein eine Standleitung ins lokale Braunkohlekraftwerk.
    Wenn nicht - und davon ist auszugehen - hängen Sie am europäischen Verbundnetz mit all seinen Erzeugern und hätten selbst mit einem Hochleistungselektro-PKW einen CO2-Abdruck von unter 100g CO2/km.



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  • Meine Herren "Experten",
    so schön wie es auch klingt, den Planeten zu retten - mit der e-Mobilität in Europa, oder besser in den wohlhabenden Industriestaaten geht an der Realität vorbei. Klimakiller ist der Pkw-Verkehr in Europa nicht. Und in Lateinamerika und der USA werden die richtig dicken SUVs gefahren, und was heute an Methan in Sibirien durch Auftauen des Permafrostbodens freigesetzt, mit einem Wirkungsgrad von dem 32-fachen gegenüber CO2 bewirkt, kann durch e-Mobilität selbst mit regenerativer Energie geladen, nicht ausgeglichen werden.
    Die Waldbrände, ob in Australien oder Kalifornien, haben mehr CO2 ergeben als die gesamte Pkw-Flotte der Welt zustandebringt.
    Der Planet Erde hat keine Zukunft mehr für die Menschheit, es ist nur noch eine Frage der Zeit, wie schnell es geht.
    In Bolivien, Chile und Argentinien wird durch den Lithiumabbau unwiederbringlich die Natur auf brutalste Weise zerstört, zig-tausend Jahre alte Grundwasserbestände rücksichtslos ausgebeutet, die Flora und Fauna der Anden der Vernichtung preisgegeben. Mensch und Tier zur Abwanderung gezwungen. So Sie von Lima nach Buenos Aires fliegen können Sie 20 Minuten lang die aber-Hunderte der Verdunstungsbecken zählen. Wo sind da die Umweltschützer und Friday for Future-Schreihälse? Hurra-Demonstranten, und dann im warmen Zuhause wieder auf dem Smartphone daddeln!
    Und die Batterie-e-Mobilität ist eine Sackgasse, und für den Kunden absolut unwirtschaftlich.
    Eine e-Mobilität-Lithiumbatterie hat nach den Herstellerangaben zwischen 3000 und 4000 Voll-Ladezyklen - also:
    Fahrleistung im beruflichen Pendelverkehr + privatem Einsatz von ca. 25000km/Jahr und ca. 250km Reichweite einer Batterieladung - keine forsche Fahrweise, denn sie müssen mehr als 2 Tonnen an Fahrzeuggewicht beschleunigen und verzögern - ergibt 100 Voll-Ladezyklen, das würde theoretisch für 30 Jahre hergeben. Prima!
    Lesen Sie aber das Kleingedruckte der Fahrzeughersteller, dann gibt es nur 6-8 Jahre Funktionsgarantie für den Batteriesatz, dann muss er gewechselt werden. Erfahrungen aus dem PV-Bereich bestätigen eine stationäre Betriebsdauer von ca. 8 Jahren. Und dann sind rund 6000 bis 8000 Euro fällig, das rechnen Sie einmal auf die Kilometerkosten um! Wenn Sie dann das Fahrzeug nur als "Garagen-Vehikel" stehen haben, das nur 8000km im Jahr bewegt wird, dann wird's richtig teuer. Und dazu kommen die Anschaffungskosten, welche fast das Doppelte sind.
    Konsequenz: Sinn macht nur die Wasserstoff-Technologie und die Brennstoffzelle. Daran hätte man schon lange entwickeln sollen, Chinesen und Japaner haben es begriffen und arbeiten intensiv daran.
    Das sagt Ihnen jemand aus Peru.



  • @martin-schulz
    Add 1) Bitte genau lesen: "In erster Linie sei dafür der steigende Anteil erneuerbarer Energien am (virtuellen) Strommix verantwortlich (ausschließlich bezogen auf die aktuell installierte Leistung unter optimalen Bedingungen und ohne den steigenden Bedarf durch die E-Mobilität)." Anmerkung: Wenn nicht schon existent, gibt es sicher bald eine Studie zur exzellenten Klimabilanz von Elektroheizungen. Auch da ist uns das Ausland wieder einen Schritt voraus. In Russland haben sie dazu sogar eine passende voll digitale Klimasteuerung (Fenster auf oder zu).
    Add 2) Was hat die Tatsache, dass eine Maßnahme alle trifft etwas damit zu tun, ob sie marktmanipulativ ist? Wenn morgen die Einkommensteuer um 50% erhöht wird, trifft das auch (fast) alle. Was meinen Sie, was der Markt dann macht?
    Add 3) Was glauben Sie, sollte man als Forscher heutzutage tunlichst in seine Förderanträge reinschreiben und was sollte man dann doch besser bleiben lassen?...



  • Die deutsche Autoindustrie hat sich mit ihrer Zukaufpolitik und der Ausbeutung der Zulieferer selbst zerstört. Sie hat keinerlei eigene Kompetenzen mehr. Tesla baut vom Chip bis zum Akku alles selbst. Das Akkuauto hat wegen des Gewichts keine Zukunft.
    Das richtige Elektroauto hat 4 einzeln gelenkte Radmotoren und eine Brennstoffzelle mit 3000 km Reichweite. Dadurch kann es quer einparken, auf der Stelle wenden, hat einen cW-Wert unter 0,15, wiegt bei Platz für 9 Sitze 600 kg und kostet
    15 000€. Ein guter Elektromotor benötigt keine Wasserkühlung und wiegt deutlich weniger als 90 kg.



  • @martin-schulz Danke für Ihren Kommentar. Ich würde natürlich als Elektroniker gern ein E-Auto fahren. Ich pendle zwischen zwei Städten München und Dresden. Das schaffen Sie momentan mit keinem E-Auto. Außer Sie schleichen mit 120km/h dahin. Wenn das möglich ist fehlt mir dann nur noch die Ladestruktur vor der Firma. Zu Hause würde das ja über Nacht schon passen....Allerdings sehe ich auch hier die Probleme mit der Batterlebensdauer. Dieses Problem ist nicht gelöst. In unserer Familie hat mein Schwiegersohn vor 2 Jahren ein E-Auto geleast. Er war nur geschäftlich in Muc und Umgebung unterwegs. Er hat es zurückgegeben weil der Stress mit der Batterie laden und Station finden nicht zu meistern war. Praktisch unbrauchbar weil man viel Zeit für das Suchen einer freien Station verbringt und dann sind das keinen 100kW Stationen sondern man braucht schon h um wieder richtig fahren zu können. Also wir sind noch weit entfernt von einer funktionierenden Ladestruktur. Auch die Energieversorgung wird noch Jahrzehnte brauchen um diese Leistungen zu liefern. Ich betrachte das ganze momentan als Hobby von Geldleuten. Von zu Hause zur Arbeit mit dem 'Tesla' und zurück. Dafür wird es funktionieren. Nochwas zu den Stammtischen, da wird manchmal viel näher an der Realität diskutiert als in diversen Medien. Ich weiß bei uns am Stammtisch sitzen nur Fachleute, die Ihr Wissen und Können in der Praxis bewiesen haben. Da ist jeder in der Lage Träume bzw. Wünsche von den Realitäten zu unterscheiden...



  • @martin-schulz Danke für Ihren Kommentar. Ich würde natürlich als Elektroniker gern ein E-Auto fahren. Ich pendle zwischen zwei Städten München und Dresden. Das schaffen Sie momentan mit keinem E-Auto. Außer Sie schleichen mit 120km/h dahin. Wenn das möglich ist fehlt mir dann nur noch die Ladestruktur vor der Firma. Zu Hause würde das ja über Nacht schon passen....Allerdings sehe ich auch hier die Probleme mit der Batterlebensdauer. Dieses Problem ist nicht gelöst. In unserer Familie hat mein Schwiegersohn vor 2 Jahren ein E-Auto geleast. Er war nur geschäftlich in Muc und Umgebung unterwegs. Er hat es zurückgegeben weil der Stress mit der Batterie laden und Station finden nicht zu meistern war. Praktisch unbrauchbar weil man viel Zeit für das Suchen einer freien Station verbringt und dann sind das keinen 100kW Stationen sondern man braucht schon h um wieder richtig fahren zu können. Also wir sind noch weit entfernt von einer funktionierenden Ladestruktur. Auch die Energieversorgung wird noch Jahrzehnte brauchen um diese Leistungen zu liefern. Ich betrachte das ganze momentan als Hobby von Geldleuten. Von zu Hause zur Arbeit mit dem 'Tesla' und zurück. Dafür wird es funktionieren. Nochwas zu den Stammtischen, da wird manchmal viel näher an der Realität diskutiert als in diversen Medien. Ich weiß bei uns am Stammtisch sitzen nur Fachleute, die Ihr Wissen und Können in der Praxis bewiesen haben. Da ist jeder in der Lage Träume bzw. Wünsche von den Realitäten zu unterscheiden...



  • @f-grossmann

    80% der PKW in Privatbesitz stehen nach statistischem Bundesamt in Garagen oder Carports.
    Es passiert mir regelmäßig, dass aus der Situation eines einzelnen die Diskussion dahingehend geleitet wird, dass das gesamte Thema nicht funktioniert weil der Trugschluss gezogen wird, dass die eigene Situation die aller anderen widerspiegelt.
    Das ist leider bedauerlich.
    Wie sie selber sagen, pendeln Sie von München nach Dresden - eine Strecke von fast 500km.
    Sowas trifft sicher auf weniger als 1% der Arbeitnehmer zu und ist sicher auch nicht ihr täglicher Bedarf - und sollte aus ökologischen Gründen mit der Bahn statt mit dem Auto erledigt werden.
    In München und Dresden gibt es Share-Cars, öffentlichen Nahverkehr, Miet-E-Bikes und Taxis.

    Lassen Sie mich mein Gegenbeispiel bringen:
    Ich fahre seit mehr als 10 Jahren voll-elektrisch mit einem Auto, dass mir weniger als 150km Reichweite gestattet.
    Damit habe ich über 100.000km auf dem Tacho was der 80%-Masse der Autofahrer weltweit entspricht - weniger als 50km tägllich bei Nutzungsdauern von etwa einer Stunde am Tag.
    Das Fahrzeug lädt nahezu ausschließlich bei mir zu Hause - an der eigenen Solaranlage und mit 2kW On-Board-Ladegerät.
    Eine öffentliche Infrastruktur habe ich bisher nie in Anspruch nehmen müssen.
    Soll ich daraus schließen, dass es für jeden gehen MUSS?
    Sicher nicht - aber für weit mehr als 70% der PKW-Nutzer und damit für über 30 Millionen PKW in Deutschland.
    Schade für Sie, wenn sie zu den verbleibenden 30% gehören.

    Was die Energiesektor angeht ist ihre Information leider auch nicht auf dem neuesten Stand.
    Der pauschalisierten Aussage folgend können Sie ja auch keinen Verbrenner fahren.
    Warum nicht?
    Weil Sie den nicht tanken können.
    Wir haben in Deutschland etwa 14.000 Tankstellen - aber um die 50 Millionen PKW.
    Wenn die nun alle tanken fahren, stehen an jeder Tankstelle 3500 Fahrzeuge.
    35km Stau an jeder Tankstelle - wie soll das wohl funktionieren?
    Völlig unzureichende Infrastruktur 🙂
    Sie können auch nicht warm duschen - wenn nämlich in all den Haushalten zeitgleich die Durchlauferhitzer anspringen, bricht sofort das Netz zusammen.
    Gleiches gilt für Bügeleisen und den 1200W-Haarföhn.
    Die Gleichzeitigkeit der Ladevorgänge findet praktisch nicht statt, der Energiebedarf für
    einer Elektroautoflotte steigert den Deutschen Gesamtbedarf nur um wenige Prozentpunkte.

    Ich darf davon ausgehen, dass eine Wirtschaft, die in der Lage ist Millionen von Elektroautos zu bauen es auch schafft, im gleichen Zeitraum ein paar Hektar Solarnlage zu errichten und ein paar Windkraftanlagen zu erstellen.
    Rechnen Sie es spasseshalber mal nach:
    140.000 Hektar Solaranlage - weniger als die geeigneten Dachflächen von München, Hamburg und Köln - liefern genug elektrische Energie um 50 Millionen Batterie-Fahrzeuge zu versorgen, von denen jedes 20kWh/100km benötigt.

    Zum Vergleich: wenn Sie das mit Biodiesel aus Raps versuchen brauchen Sie etwa 19 Millionen Hektar.
    Schwierig, bei einer Gesamtargarfläche in Deutschland von 17 Millionen Hektar.



  • @peter-rimbrecht
    Guten Morgen!
    Dazu zwei Fragen:

    1. Warum stört beim E-Auto das Gewicht?
      Anders als beim Verbrenner wird die kinetische Energie zurückgewonnen, womit das Gewicht eine völlig untergeordente Rolle spielt.

    2. Warum denn bitte der Wasserstoff?
      Der Wirkungsgrad ist ungünstig und es wird am Ende dreimal mehr Energie benötigt als für das Batteriebetriebene Fahrzeug.
      Für 3000km Reichweite müssen Sie einen Tank mit 30kg H2-Fasssungsvermögen berücksichtigen. Schon der Tank für 5 kg Wasserstoff wiegt um die 120kg.
      Ein Toyota Mirai ist ähnlich groß wie ein Telsa Model S, bietet aber wegen der großen Tanks
      einen viel kleineren Innenraum, nur 4 statt bis zu 7 Sitzen und weniger als die Hälfte des Kofferraumvolumens - bei nahezu gleichem Leergewicht.
      Wo bitte ist der Vorteil?



  • Das Gewicht eines Fahrzeugs spielt eine große Rolle bei den Fahreigenschaften, speziell im Winter. Warum gibt es in der Formel 1 ein Mindestgewicht? Die Beschleunigung wird ebenfalls stark vermindert.
    Ich gehe nicht von dem Wirkungsgrad der derzeitigen Brennstoffzellen aus. Es kann nicht sein, dass sich der seit fast 200 Jahren nicht verbessert hat. Als Treibstoff muss auch nicht gasförmiger Wasserstoff sein. Es gibt auch Brennstoffzellen für Methanol. Die Tanks für gasförmigen Wasserstoff müssen auch nicht so schwer sein.


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