Intel vermeldet „Durchbruch“ in Sachen Quantencomputer



  • Intel vermeldet „Durchbruch“ in Sachen Quantencomputer

    D-Wave, IBM und Intel – Quantum Computing ist derzeit wichtiges Forschungsthema für viele Firmen, auch wenn diese unterschiedliche Ansätze verfolgen. Auf der CES 2018 präsentierte Intels CEO Brian Krzanich nun den neuen 49-Qubit Quantencomputer des Unternehmens – nach eigener Ansage ein wichtiger Schritt in Richtung „Quantenüberlegenheit“.

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  • Besonders gefällt mir dieser Satz: „Dies erfordert, dass sie bei etwa 20° mK (Milli-Kelvin) arbeiten - 250 mal kälter als im Weltraum.

    Hmh, dann ist es an meinem Arbeitsplatz (23° Celsius = 296,15° Kelvin) so etwa 14807 mal wärmer (bzw. weniger kalt) als in Intels 17-Qubits-Prozessor. - Puh, ich bekomme Schweißausbrüche …

    Die globale Durchschnittstemperatur beträgt gegenwärtig ca. 16° C (14457 mal wärmer als in Intels 17-Qubits-Prozessor). Im Zuge der klimatischen Erwärmung redet man von einem Zuwachs von 2 - 5 Grad. 5 Grad wären 14707 mal wärmer als in Intels 17-Qubits-Prozessor.

    Jetzt ist es mir endlich klar, warum man immer von Klimakatastrophe redet: Diese 5 Grad Erwärmung sind nämlich nicht einfach nur 5 Grad, sondern bedeuten nochmal einen Anstieg um 250 (= 14707 - 14457) mal mehr Wärme, als dies Intels 17-Qubits-Prozessor verträgt.

    Andererseits: 5 Grad mehr wären nach derselben Überlegung ja nur ein relativer Zuwachs von etwa 1,7% - das ist doch keine Katastrophe.

    Will sagen: Physikalisch gesehen macht es keinen Sinn, Temperaturen zueinander in eine Proportionalitätsrelation zu bringen (x-mal wärmer und schon gar nicht x-mal kälter).


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