Serie 5 von Tektronix mischt den Scope-Markt auf



  • Mid-Range-Oszilloskop
    Serie 5 von Tektronix mischt den Scope-Markt auf

    Messtechnik neu definiert: Mit der Serie 5 bietet Tektronix eine komplett neue Klasse an Mid-Range-Oszilloskopen mit Bandbreiten von 350 MHz bis maximal 2 GHz. Dabei lassen sich die Eingangskanäle flexibel konfigurieren.

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  • Hmm, einerseits 12bit A/D-Wandler, andererseits 16bit vertikale Auflösung, was denn nun? Wo zaubert Tek die 4 zusätzlichen Bit her und wie soll ein Display mit gerade mal 1080 Zeilen (1024 wären 10bit) hier plötzlich 16Bit darstellen können? Ok, reinzoomen, aber das geht ja auch schon bislang bis zur Wandlungstiefe des A/D, womit wir wieder bei der ursprünglichen Frage wären…

    Die Freischaltung höherer Bandbreiten via Lizenzcode empfinde ich als Betrug am Kunden, denn in HW habe ich die besseren Wandler ja wohl schon bezahlt, warum wird ein Teil der Leistungsfähigkeit der erworbenen HW also vorenthalten?



  • Warum man gegen mehr Geld mehr Leistung bekommt? Das machen andere Firmen auch so: Telefonanlagen bieten mehr Teilnehmer, Computer-Programme erlauben umfangreichere Funktionen, Pakete der Zubuchoptionen der Telekommunikationsanbieter lassen sich erweitern, Internetseiten lassen sich plötzlich ohne Konfigurator erstellen, empfangene Sendungen des DVB-T2 Konverters oder Sat-Receivers lassen sich auf USB-Stick speichern, DVD-Spieler verarbeiten weitere Kompressionsformate, usw.. Die Liste lässt sich beliebig erweitern. Es ist chic geworden sich nachträglich vom Kunden noch einmal Geld zu holen. - Gewusst wie!



  • Herstellungskosten und Wertschöpfung haben sich bei vielen Produkten, so auch bei den Oszilloskopen, wesentlich von der Hardware zur Sofware hin verschoben.


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