NFC-Board Louvre Architech-Louvre-Board kombiniert NXP-NFC-Tag und NXP-Mikrocontroller in einer Plattform

Redakteur: Margit Kuther

Mit der Arduino-kompatiblen Architech-Plattform Louvre von SILICA können Entwickler die Implementierung von NFC (Near Field Communications) in elektronische Geräte beschleunigen.

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Architech-Board Louvre: Beschleunigte NVC-Implementierung
Architech-Board Louvre: Beschleunigte NVC-Implementierung
(Bild: SILICA)

Die Demo- und Entwicklungsplatine Architech Louvre basiert auf dem ARM-Cortex-M0-Mikrocontroller (MCU) LPC11U37 von NXP und dem NTAG-I2C-tag-IC von NXP.

Im Lieferumfang enthalten sind Firmware und Android-Musteranwendungen. Der Quellcode unterliegt der GPL (General Public License für das Betriebssystem GNU). Die Louvre-Platine ist außerdem mit einem integrierten 2,7-Zoll-E-Ink-Display und einem Arduino-Interface ausgestattet. Über diese Schnittstelle erfolgt die Verbindung mit einer externen Plattform, für die es Tausende von möglichen Anwendungen gibt.

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Bei Verbindung des Architech-Louvre-Boards mit einem NFC-fähigen Smartphone oder einem anderen NFC-fähigen Gerät kann die Firmware aktualisiert oder die integrierten Sensoren ausgelesen sowie Daten mit der MCU ausgetauscht werden – und dies alles ohne zusätzliche Energieversorgung.

Aufgrund des niedrigen Energiebedarfs der ARM-Cortex-M0-MCU von nur 85 µW / MHz ist die Platine bestens für die Entwicklung von Anwendungen mit geringem Stromverbrauch geeignet, beispielsweise für Sensorknoten für das Internet of Things (IoT). Das E-Ink-Display verbraucht nur dann Strom, wenn die Anzeige aktualisiert wird.

Der NXP NTAG I2C ist mit der NFC-Forum-Spezifikation Typ-2 kompatibel und verfügt über zwei Schnittstellen: Die erste, ein passiver Wireless-Port, wird über ein NCF-Interface angesteuert. Der Tag bezieht seine Energie aus den Funksignalen des Smartphones, das als aktives Lesegerät fungiert.

Der zweite Port ermöglicht Systemzugriff über den I2C, wenn eine externe Stromzufuhr mit einem USB-Anschluss verbunden wird. Über einen konfigurierbaren Felddetektions-Pin kann je nach den Aktivitäten an der HF-Schnittstelle ein externes Gerät ausgelöst werden.

Für drahtlosen Datentransfer sind Entwickler nicht mehr auf Touchscreens oder WiFi angewiesen, sondern können mit der Louvre-Platine Embedded-Applikationen erstellen, die NFC-fähige Mobilgeräte als Remote-Benutzeroberflächen nutzen.

Louvre ist Bestandteil der Architech-Software-Support-Strategie von SILICA. Diese bietet Entwicklern eine Software-basierende Plattform, Schulungen und Entwicklungssupport, damit sie in kürzester Zeit zuverlässigere Embedded-Produkte erstellen können. Alle Architech-Plattformen werden in Partnerschaft mit führenden Chipanbietern entwickelt.

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