Rapid Prototyping Die 7 ungewöhnlichsten 3D-Drucker
3D-Drucker zur schneller Erstellung von Einzelstücken (Rapid Prototyping) aus Kunststoff oder Metall haben längst ihren festen Platz in der Automobil- oder Elektronikentwicklung. Doch mit 3D-Druckern kann man noch viel mehr anstellen - auch ganz ungewöhnliche Dinge.
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Platz 7: Der Beton-Drucker
Wenn man per Rapid Prototyping Auto-Bestandteile drucken kann, warum dann nicht gleich ganze Häuser? Um das zu bewerkstelligen, haben Forscher an der University of Southern California das sogenannte Contour-Crafting-Verfahren entwickelt. Die Gruppe um Dr. Behrokh Khoshnevis entwickelt dafür Hardware, die an riesige Containerkräne erinnert.
Daran montiert sind Düsen, die computergesteuert schnell härtenden Beton Lagenweise aufspritzen und so Wände, Böden und Decken entstehen lassen.
Sogar die Aussparungen etwa für Elektroverkabelung sowie Wasserver- und -entsorgung werden gleich von Anfang an berücksichtigt. Das Konzept hat Mitte des vergangenen Jahrzehnts für großes Aufsehen gesorgt, in jüngster Zeit ist es darum aber ruhig geworden.
Platz 6: Der Sand- und Sonne-Drucker

Die Maschine nutzt dazu das sogenannte Selective Laser Sintering (SLS). Dabei wird der Sand von einem gebündelten Lichtstrahl so stark erhitzt, dass daraus ein festes Objekt quasi gebacken wird.
Ein Video von den Tests der Solar-Sinter-Maschine in der ägyptischen Wüste zeigt den Prozess und das Ergebnis: Eine etwas grob wirkende Glasschale.
Die Steuerung des Sinterprozesses übernehmen die Open-Source-Software ReplicatorG und ein Arduino-Microcontroller.
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